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    EUERDORF / AURA / RAMSTHAL / SULZTHAL

    Bergel wirft in Euerdorf Schießer aus dem Amt

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    So haben die Wähler im Altlandkreis Hammelburg in folgenden Orten, in denen es mehrere Kandidaten für das Bürgermeisteramt zur Verfügung standen, sich entschieden:

    • In Aura freute sich Bürgermeister Thomas Hack, der als einziger Kandidat in Aura zur Wahl stand, freute sich über das deutliche Ergebnis seiner Wiederwahl und sagte: „Ich freue mich sehr über die Bestätigung durch die Wählerinnen und Wähler als Bürgermeister von Aura. Nach so langer Zeit im Amt ist es nicht selbstverständlich, wenn einen nach wie vor so viele Menschen unterstützen.

    Ich nehme dieses Vertrauen als Auftrag, auch in den nächsten sechs Jahren die grundlegenden Weichenstellungen, die wir in Aura in den vergangenen Jahren vorgenommen haben, weiterzuführen und unser wunderschönes Dorf so wie bisher erfolgreich in die Zukunft zu bringen.“

    • Um 19.07 Uhr stand es fest: Peter Bergel, Bürgerblock Euerdorf, ist der neue Bürgermeister des Marktes Euerdorf. „Auf keinen Fall hätte ich mit diesem Ergebnis gerechnet. Ich habe aber sehr wohl gewusst, dass es eine Persönlichkeitswahl wird. In den kühnsten Träumen habe ich mir nicht ausmalen können, gegen die CSU-Amtsinhaberin ein solches Ergebnis einzufahren.

    Mit Rücksicht auf Corona feiern wir gemäßigt zuhause mit meinen Unterstützern. Frau Schießer hat mir auch eben schon gratuliert“, sagte Bergel.

    • Im Rennen um das Bürgermeisteramt gibt es eine Stichwahl zwischen Bürgermeister Alfred Gündling (CSU) und Rainer Morper (Aktiver Bürgerblock/Interessengemeinschaft). Wobei Morper in der Weingemeinde die meisten Stimmen auf sich vereinigen konnte. Gerechnet hat dieser mit seinem guten Ergebnis nicht, freut sich aber natürlich sehr darüber.

    Er habe in der Gemeinde ein Unzufriedenheit mit den vergangenen sechs Jahre festgestellt. Nur weil er ein paar Stimmen Vorsprung vor Gündling hat, sieht Morper noch keine Vorentscheidung für die Stichwahl gefallen. „Unsere Aufgabe wird sein, unsere Wähler in zwei Wochen erneut zu mobilisieren und die Wähler von Daniel Lohfink zu überzeugen, dass wir die richtige Wahl sind.“ Es werde in zwei Wochen ein enges Rennen.

    Amtsinhaber Gündling (CSU) ist „weder enttäuscht, noch gleichgültig“ darüber, nur die zweitmeisten Stimmen errungen zu haben. Die Stichwahl hat er „zumindest in Erwägung gezogen“. Auch Gündling will „daran arbeiten, dass es mit der Stichwahl etwas wird“. 40 Stimmen Unterschied zwischen ihm und Morper seien „keine Welt“.

    Daniel Lohfink (Ramsthaler Liste) zeigte sich von seiner Niederlage nicht überrascht, gleichwohl will er den „Kopf nicht in den Sand stecken“, sondern weiter mit der Ramsthaler Liste die Kommunalpolitik mitgestalten.

    • In Sulzthal wurde August Weingart ohne Gegenkandidaten wiedergewählt. Mit dem Ergebnis von rund 73 Prozent der gültigen Stimmen sei er „zufrieden“, sagte Weingart am Wahlabend, „aber ein paar Prozent mehr hätte ich nicht abgelehnt“. Froh ist er über die hohe Wahlbeteiligung von 81,5 Prozent, auch wenn sie rund fünf Prozentpunkte hinter der von 2014 lag.

    „Entscheidend ist jetzt, wie sich das Gremium zusammensetzt“, sagte Weingart in seiner ersten Reaktion direkt nach der Bürgermeister-Wahl. Den Ausgang der Wahl feierte er nur in kleiner Runde, eine größere Feier soll nach den herrschenden Beschränkungen durch Corona nachgeholt werden.

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    Sabine Hentschel/Hilmar Ruppert

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