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    Aura an der Saale

    Besseres Licht für die Hauptstraße in Aura

    Die Peitschenmasten werden wohl verschwinden. Foto: Winfried Ehling

    Die Entscheidung, ob die Sanierung der Hauptstraße auch eine neue Beleuchtung mit sich bringt, hat der Gemeinderat auf eine der nächsten Sitzungen vertagt. Die Gemeinde wünscht eine optimale Ausleuchtung und gleichzeitig einen stromsparenden Betrieb der Lampen.

    Welche Variante letztlich zum Zuge kommt, soll Winfried Schmitt ermitteln. Der Mitarbeiter von Bayernwerk stellte mehrere Modelle vor. Allerdings ist schon jetzt sicher, dass eine neue Beleuchtung ein gutes Stück teurer wird als zunächst vom Gemeinderat angenommen. Das ist allein schon durch die acht zusätzlichen Lampen bedingt, die Schmitt an ausgewählten Standorten der Hauptstraße vorschlug.

    Bei der Präsentation entwickelte sich ein LED-Modell bereits zum Favoriten. Die 22 Stück würden 52 000 Euro kosten. Ein anderes Modell käme bei gleicher Lampenzahl auf rund 46 000 Euro. Bei beiden Vorschlägen sind neue Masten geplant. Im Preis enthalten sind auch Kabel und Verbindungsmuffen. Die Erdarbeiten gehen allerdings zu Lasten der Gemeinde.

    Bürgermeister Thomas Hack (CSU) wollte wissen, ob die bisherigen Masten wieder verwendet werden könnten. Im Prinzip wäre dies möglich, wie Schmitt anmerkte. Doch liegen die alten Masten zu weit auseinander, um eine optimale Beleuchtung zu garantieren. Hinzu kam der Einwand, dass die bisherigen Leuchten 40 Jahre alt sind und nochmals 30 Jahre halten sollen. Schmitt soll jetzt die Stromersparnis durch die LED-Beleuchtung und die Kosten für die neuen Masten errechnen.

    Mehrere Tische in der Festhalle sind beschädigt. Ersatz ist nicht zu beschaffen, da die Firma und das Modell nicht mehr existieren. Auf Grundlage eines Angebots der Ramsthaler Schreinerei Büttner schlug der Bürgermeister vor, die beschädigten Tische zum Preis von 144 Euro pro Stück reparieren zu lassen. Die Gemeinderäte gaben ihr Einverständnis.

    Eine weitere Verbesserung in der Festhalle plant die Gemeinde mit dem Umbau der Toilette im Erdgeschoss, die für Frauen, Männer und Behinderte, nutzbar sein soll. Die WCs im Untergeschoss bleiben erhalten. Hack begründete das Vorhaben mit dem beschwerlichen Weg über die Treppen in den Keller, der den Besuchern kleinerer Veranstaltungen erspart bleiben solle, insbesondere wenn diese nicht mehr so gut zu Fuß sind.

    Hans-Jörg Kaiser erarbeitete bereits eine Planskizze, die eine Verlegung des Standorts für den Heizkörper und den Wickeltisch und den Einbau eines Urinals vorsieht. Die Kosten für den Umbau betragen rund 1400 Euro.


    Winfried Ehling

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