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    BAD KISSINGEN

    Corona im Kreis Kissingen: Erneut ein Todesfall bei Oerlenbacher Heim

    So schlimm wie auf diesem Symbolbild sieht es nicht aus, wenn im Landkreis Bad Kissingen jemand wegen des Verdachts der Infektion mit dem Coronavirus in Quarantäne muss.
    So schlimm wie auf diesem Symbolbild sieht es nicht aus, wenn im Landkreis Bad Kissingen jemand wegen des Verdachts der Infektion mit dem Coronavirus in Quarantäne muss. Foto: Symbolbild Mary Altaffer/dpa

    Der Anstieg der Todesfälle im Gefolge der Corona-Pandemie reißt auch im Landkreis Bad Kissingen nicht ab. Das Landratsamt berichtete am Mittwoch vom Tod eines 96-jährigen Mannes. Bei ihm handelt es sich um einen Bewohner des Seniorenheims Kramerswiesen in Oerlenbach. Er war nach Angaben der Kreisbehörde positiv getestet und hatte an Vorerkrankungen gelitten. Gestorben sei er nach mehrwöchigem Krankenhausaufenthalt.

    Das Oerlenbacher Seniorenheim hat damit bis jetzt insgesamt sechs Bewohner zu beklagen, die gestorben sind und positiv auf Covid 19 getestet waren. Alle hatten laut Landratsamt zudem unter Vorerkrankungen gelitten.

    Was die Neuerkrankungen angeht, scheint sich der geringe Zuwachs der vergangenen Tage fortzusetzen. Am Mittwoch vermeldete das Landratsamt für den Landkreis einen neuen bestätigten Coronafall. Dabei handle es sich um eine weibliche Person. Zusammengerechnet sind damit bis dato 231 Coronafälle im Bäderlandkreis bestätigt worden. 182 Menschen befinden sich aktuell in Quarantäne.

    Die Zahl der aktuell bestätigten und noch nicht wieder gesundeten Menschen mit Corona-Infektion beziffert die Kreisbehörde aktuell mit 112. Als gesund entlassen worden seien bisher 106 Personen, die zuvor positiv auf Corona getestet waren.

    Alle im Landkreis betroffenen Einrichtungen stehen laut Mitteilung des Landkreises in engem Austausch mit dem Gesundheitsamt und im Fall der Senioreneinrichtungen auch mit der Heimaufsicht.

    In den Heiligenfeld-Kliniken gibt gebe einen weiteren Fall bei den Patienten. Damit seien dort derzeit insgesamt vier Patienten, die positiv auf Covid-19 getestet wurden. Die Betroffenen Anschlussheilbehandlungs-Patienten und stammen nicht aus dem Landkreis.Daher fallen sie nicht in die Landkreis-Statistik.

    In den Heiligenfeld-Kliniken sind zudem nach wie vor fünf Mitarbeiter positiv auf Corona getestet. Die Das Unternehmen habe Schutzmaßnahmen für Mitarbeiterschaft und Patienten ergriffen. Unter anderem würden ambulante Therapieleistungen ausgesetzt, Aufnahme-Checks bei medizinisch notwendigen Reha-Aufenthalten vorgenommen, bei notwendigen Therapien würden die Gruppengrößen reduziert. Zusätzlich trat ein spezifischer Hygienemaßnahmenplan in Kraft.

    In den weiteren bisher bereits betroffenen Einrichtungen vor Ort haben sich laut Landratsamt aktuell keine Veränderungen ergeben.

    Im Bürgerspital Hammelburg sind bekanntlich bislang vier Bewohner verstorben. Dort seien zudem weiterhin neun Mitarbeiter und 19 Bewohnernachweislich infiziert. Im Nierenzentrum Bad Kissingen MVZ gebe es weiterhin vier bestätigte Coronafälle in der Mitarbeiterschaft. Die weiteren Mitarbeiter wurden negativ getestet. Auch das Dialysezentrum habe umfassende Schutzmaßnahmen ergriffen.

    Im Theresienstift Bad Kissingen ist die Zahl positiven Coronafälle unverändert geblieben; noch immer ist ein Mitarbeiter betroffen. Sämtliche Mitarbeiter seien mit Schutzausrüstung ausgestattet, die Bewohner seien vorsorglich auf ihren Zimmern isoliert, schreibt das Landratsamt. Sämtliche Bewohner sind symptomfrei. Im Helios St. Elisabeth-Krankenhauses sind derzeit fünf Mitarbeiter positiv auf Covid-19 getestet. in der Sinntalklinik Bad Brückenau der Deutschen Rentenversicherung Nordbayern ist ein Mitarbeiter positiv auf Corona getestet, er befand sich aber bereits seit dem 11. April in Quarantäne. Im Seniorenzentrum Waldenfels Bad Brückenau sind zwei Mitarbeiter positiv auf Corona getestet, alle anderen Mitarbeiter wurden negativ getestet. Alle Bewohner des betroffenen Wohnbereiches wurden ebenfalls negativ getestet.

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