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    BAD KISSINGEN

    Der Frauenversteher: Der Trick in der Bar

    Der Frauenversteher: Haushoch überlegen
    Um auch noch den letzten Mann von der haushohen Überlegenheit der Frau zu überzeugen, gibt es heute eine recht abgefahrene Geschichte, die sich laut Zeugenaussagen von fünf Frauen ganz genau so abgespielt haben soll. Und zwar im Zug. Links sitzt eine Gruppe mit fünf Frauen, rechts eine Gruppe mit fünf Männern. Bevor es hier gleich richtig zur Sache geht, schnell noch der Hinweis: Am Ende der Geschichte werden wir erkennen, dass Männer zwar gerne die Methoden der Frauen anwenden – bloß verstehen, tja, verstehen können sie die Methoden nicht wirklich. Zurück ins Zugabteil. Die Männer sind brav und haben alle – wie es sich gehört – vorschriftsmäßig eine Fahrkarte gelöst. Komisch nur: Die Gruppe der Frauen amüsiert sich gerade köstlich darüber, dass sie nur genau eine Fahrkarte gekauft hat. „Arrogante Tanten!“, denken sich die Männer und freuen sich diebisch darauf, wenn der Schaffner gleich erscheint und dem gackernden Haufen gehörig eins auf die Mütze gibt. Und da kommt er auch schon anmarschiert. Die Mädels springen auf und machen das, was sie besonders gut können: sich zusammen in die Toilette zwängen. Der Schaffner kontrolliert zunächst die vorschriftsmäßigen Männer, klopft dann vorsichtig an das besetzte WC und ruft „Die Fahrkarten, bitte!“ Eine der Frauen schiebt ihm die gewünschte Fahrkarte unter der Tür durch. Der Schaffner wirft einen zufriedenen Blick darauf, schiebt die Karte zurück und geht ins nächste Abteil. Die Reaktion der Männer: im ersten Moment entsetzt. Im zweiten Moment hadernd, weil sie nicht selber auf die Idee mit dem Klo-Trick gekommen sind. Doch es gibt ja noch eine Rückfahrt. Die Gruppe schwört sich: Pah, was die Frauen können, können wir schon lange! Die Jungs kaufen also für den Nachmittags-Zug genau eine Karte und blicken verwundert drein, als sie merken, dass die Mädchen-Gruppe diesmal gar kein Ticket gelöst hat. Lange nachdenken können sie nicht: „Der Schaffner kommt!“ ruft eines der Mädchen und ehe man sich versieht haben sich die Männer in der Toilette eingeschlossen. Derweil machen sich die Frauen gemessenen Schrittes auf den Weg zum nächsten WC. Ach ja, wie sie an die eine benötigte Fahrkarte kamen? Ganz einfach: Bevor die letzte Frau das Klo betritt, klopft sie noch kurz bei den Männern an: „Die Fahrkarten bitte!“

    Wenn Männer leise aufstöhnen – nun ja, dann kann das verschiedene Gründe haben. Passiert das Stöhnen abends an einer Bar, ist allerhöchste Vorsicht geboten. Was das Erobern von Frauen anbelangt, haben die Männer inzwischen unglaubliche Tricks auf Lager.

    Ein Blick in die Abgründe der männlichen Psyche gewähren diverse Internet-Portale. Wurden früher die wichtigsten Erkenntnisse zum Thema Frau vom Vater an den Sohn weitergegeben, so hat mittlerweile das Internet übernommen. Wobei man sich dort nicht mit Trick 17 begnügt, sondern mit ausgefuchsten Techniken.

    Auf den Männerseiten finden sich unglaubliche Frauen-Aufreiß-Tipps. Einer heißt „Abschiedsbrief-Köder“ und zeigt, wie perfide die Herren der Schöpfung inzwischen ihre Eroberungen planen. Kurz zusammengefasst verbirgt sich hinter dem „Abschiedsbrief-Köder“ das Stöhnen an der Bar.

    Wobei der Stöhner gezielt neben einer Schönheit Platz nimmt und einen Brief in der Hand hält. Mit tränenerstickter Stimme, einem doppelten Whiskey in der Hand und schwer seufzend fragt der Mann die Schönheit: „Entschuldigung, ich möchte sie wirklich nicht belästigen. Aber dieser Brief ist unheimlich wichtig für mich. Und gerade jetzt habe ich meine Brille . . . würden Sie (schluck) ihn mit bitte vorlesen?“

    Natürlich ist der Brief selbst geschrieben und hat etwa folgenden Inhalt: „Ich verlasse Dich! Ja, gewiss, wir hatten eine wundervolle Zeit. Niemand hat bisher so viele Dinge wie Du mit mir unternommen! Ob Theater, Kino oder Konzerte – immer hattest Du eine Überraschung für mich bereit. Es war wunderbar, wie Du Dich um den Haushalt gekümmert hast. Ich habe Deinen sprühenden Charme und Deinen Humor geliebt. Ebenso wie ich die Wochenend-Tripps nach London und Paris sowie die Segel-Turns bei Griechenland genossen habe. Nie werde ich die langen Waldspaziergänge in Schweden vergessen. Und dass Du trotz Deiner Position als Chefarzt immer Zeit für mich hattest, ist wirklich unglaublich. Doch Du hast mir immer zu viel Freiheiten gelassen. Der Body-Builder aus meinem Fitness-Club ist völlig anders. Bitte vergiss mich! Deine Claudia!“

    Ist das nicht ein starkes Stück, mit welchen Mitteln Männer heutzutage auf Frauen-Fang gehen? Der eigentliche Skandal aber ist: Es wird mit keinem Sterbenswörtchen verraten, in welchen Bars man derlei tolle Typen trifft.

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