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    ASCHACH / WÜRZBURG

    Die Gräfin von Luxburg live auf der Messebühne

    War im Interview um keine Antwort verlegen: die Aschacher Gräfin Carola von Luxburg. Foto: Markus Mauritz

    Hochherrschaftlicher Besuch ließ sich am 8. Oktober auf der Mainfranken-Messe blicken: Carola Gräfin von Luxburg kam, gemeinsam mit der Leiterin der Museen Schloss Aschach, Josefine Glöckner, zum Interview mit Irina Hanft auf die Bühne des Bayerischen Rundfunks.

    Freilich verbarg sich hinter der historischen Figur der Gräfin die Museumsführerin Renate Kiesl, die eigentlich in dieser Verkleidung Besucher durch Schloss Aschach führt. 35 Jahre war Carola mit Karl Graf von Luxburg verheiratet, der 1955 das Schloss samt Inventar und Grundstücken dem Bezirk Unterfranken zum Geschenk machte.

    Der Bezirk nutzt den Prachtbau seither als Museum, in dem unter anderem feinstes Porzellan aus China, kostbare Teppiche, Möbel aus dem Barock und Schreibtische aus dem Rokoko zu bestaunen sind. Bei der Mainfrankenmesse ist natürlich ein bisschen Werbung erlaubt. der Bezirk nutzte seien Präsenz unter anderem auch, um für die Wiedereröffnung von Schloss Aschach (wir berichteten) Werbung zu machen.

    Im Interview mit dem BR ging's darum, dass das Graf-Luxburg-Museum in zwei Jahren grundlegend neu konzipiert wurde. Im Frühjahr 2020 wird es eröffnet. Damit die Besucher das nicht vergessen, konnten sie sich ein Samen-Tütchen mit dem Datum mit nach Hause nehmen.

    Museumsleiterin Josefine Glöckner schilderte auf der Würzburger Bühne lebhaft, wie der Alltag im Schloss so verlief. Eine nette Idee von ihr war, ein Fläschchen Kölnisch Wasser mitzubringen, denn schließlich prägen sich lebensechte Präsentationen sehr gut ein. Das „Eau de Cologne“ war schließlich bis ins 20. Jahrhundert hinein der Duft der „Frau von Welt“. (mm)

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