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    BAD KISSINGEN

    Volkstrauertag in Bad Kissingen: Gedenken soll zum Frieden mahnen

    Die Stadt Bad Kissingen gedenkt in mehreren Veranstaltungen, auch in den Stadtteilen, der Opfer von Krieg und Vertreibun... Foto: Siegfried Farkas

    Abordnungen der Bundeswehr, von Krieger- und Soldatenkameradschaften, Feuerwehren und Hilfsorganisationen stehen dicht an dicht. Stadträte, Musiker und Chor schließen den Kreis rund um die Anlage, mit der Bad Kissingen im Parkfriedhof der Opfer des Zweiten Weltkriegs gedenkt. Die zentrale Gedenkveranstaltung der Kurstadt zum Volkstrauertag zieht nach wie vor jedes Jahr etliche Besucher an.

    Bald 100 Jahre nach dem Ende des 1. Weltkriegs

    Auch Menschen, die nicht zu einem der Verbände gehören, die sich der Veranstaltung verpflichtet fühlen, kommen, um zu gedenken. Möglicherweise hat der Umstand, das nächstes Jahr das Ende des Ersten Weltkriegs 100 Jahre zurückliegt, die Aufmerksamkeit für die Gedenkveranstaltung heuer sogar erhöht.

    EU als großer Friedens- und Zusammenwirkungsprozess

    Oberbürgermeister Kay Blankenburg sagte in seiner Rede bei der zentralen Veranstaltung der Stadt Bad Kissingen zum Volkstrauertag am Sonntag im Parkfriedhof, Gedenkstätten und Denkmale seien notwendig. Sie machten klar, wie wichtig Frieden und Menschenrechte sind. Die europäische Einigung nach dem Zweiten Weltkrieg und die Europäische Union beschrieb er als großes Friedens- und Zusammenwirkungsprojekt.

    Der Weg des Zusammenwachsens in Europa sollte nach Blankenburgs Auffassung auch gegen gelegentliche aktuelle Widerstände fortgeführt werden.

    Schusswaffen und Böller

    Es gab bei der Veranstaltung aber auch Menschen, die sich daran störten, dass zu diesem Anlass nach wie vor Soldaten mit Schusswaffen auftreten. Auch die obligatorischen Böllerschüsse erinnern manchen an kriegerische Kanonenschläge.

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