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    EUERDORF

    Kommentar: Am Ende war es enger als erwartet

    Für Alfred Gündling ist seine knappe Abwahl als Bürgermeister bitter. Sein Credo war es, sich neben seiner Tätigkeit als Winzer im Nebenerwerb voll dem Ehrenamt als Bürgermeister zu widmen. Dieser Einsatz wird nun nicht honoriert. Trotz der Haltung des aufrichtigen Praktikers haben sehr viele Ramsthaler etwas bei Gündlings Amtsführung vermisst. Es fehlte etwas Leichtigkeit und Esprit, dem Ort neben den zweifellos anstehenden Pflichtaufgaben Impulse in Sachen Lebensgefühl zu verleihen.

    Dennoch kann sich das Ergebnis Gündlings sehen lassen. Rainer Morper hat knapper gewonnen, als es der Ausgang des ersten Wahldurchganges erwarten ließ. Dem Herausforderer ist es nur gelungen, die Hälfe der Wähler von Daniel Lohfink auf seine Seite zu ziehen, der vor zwei Wochen ausgeschieden war. Dies ist von bemerkenswert, weil auch Lohfink mit dem Ziel angetreten war, Gündling abzulösen. Dennoch hatte Lohfink auf eine Wahlempfehlung für Morper verzichtet. Der Wahlkampf hat gezeigt, dass alle Gruppierungen mit respektablen Ideen bei der Sache sind. Den richtigen Querschnitt aus dem Machbaren und dem Wünschenswerten für Ramsthal herauszuarbeiten, ist Rainer Morper mit seiner Vorerfahrung und seinem diplomatischen Auftreten zuzutrauen.

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