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    Bad Kissingen

    Outdoor-Feeling auf der Reiterswiesener Höhe

    Peter Rößner, einer der Gesellschafter vom Messe-Veranstalter Pro-log bei der Abenteuer&Allrad-Eröffnung im vergangenen Jahr.  Foto: Max Colin Heydenreich

    Das Motto weckt Träume: „Place to Be“ haben die Veranstalter von Pro-log die diesjährige Messe Abenteuer & Allrad betitelt. Auch bei der 21. Auflage wird auf der Reiterswiesener Höhe das große Spektrum der internationalen Off-Road und Caravaning-Szene präsentiert. Über 300 Aussteller werden vom Donnerstag, 20. Juni, bis Sonntag, 23. Juni, vor Ort sein. 

    Auch bei der 21. Auflage der Messe Abenteuer & Allrad sollen die waschechten Off-Road-Fans auf ihre Kosten kommen. Foto: Isolde Krapf

    Dabei ist auch wieder der britische Geländewagen-Spezialist Land Rover. Auf dem sogenannten Land Rover Island - dem größten Areal der gesamten Ausstellung - zeigen die Briten Modellneuheiten, die sich auf dem Offroad-Parcours erstmals im Geländeeinsatz erleben lassen. Die Testfahrten können an der Seite erfahrener Instruktoren getätigt werden. Daneben feiert der Land Rover Discovery 2019 sein 30-jähriges Modelljubiläum. Nach Bad Kissingen bringen die Briten ein sehr seltenes dreitüriges V8-Exemplar der ersten Serie in Gold Metallic mit. Im vergangenen Jahr wurde anlässlich des 70. Geburtstags der Marke der Guiness Weltrekord der längsten Land Rover Parade aufgestellt. Insgesamt 632 Fahrzeuge haben sich daran beteiligt, davon über 450 Land Rover Defender.

    Mit dem Lkw über Wellen und durch Gräben

    Darüber hinaus gibt es weitere SUV, ATV und Pick Up zu sehen bis hin zu Expeditions- und Wüstenfahrzeugen, Wohnmobilen und Trucks. Aber auch die Ersatzteile, Zubehör, Zelte und Zeltaufbauten aller Art, Caravaning- und Outdoor-Equipment sowie Tourenangebote von Abenteuerreise-Veranstaltern finden Interesse. "Für mich ist das Lkw-Fahren im Parcours ein absolutes Highlight", sagt Thomas Schmitt, Pressesprecher vom Messeveranstalter Pro-log. "Man setzt sich rein, gibt Gas und schon fährt der Lkw über Wellen und Gräben. Das ist ganz anders als man es erwartet", verspricht er. 

    Grafik Geländeplan Abenteuer Allrad Foto: Marina Weigand

    „Das Motto der diesjährigen Messe „Place to Be.“ soll zum Ausdruck bringen, dass es in den vier Tagen wohl nirgendwo einen schöneren Platz geben dürfte als auf der Off-Road-Messe in Bad Kissingen“, weiß Pro-log-Geschäftsführerin Marion Ripberger. Dazu sollen auch die vielen Vorträge beitragen. Den Auftakt macht am 20. Juni Konstantin Abert mit „Auf dem Landweg nach Australien“. Thomas Rahn und Sabine Hoppe berichten am 21. Juni über das „Wildes Südamerika“. Gleich zwei Live-Reportagen folgen am 22. Juni. Friedl Swoboda zieht ein Jahr, nachdem er in einem Steyr-Puch-Pinzgauer 718T einmal um die Erde fährt, Zwischenbilanz. Den Abschluss der Vortragsreihe bildet Reiner Harscher mit „Sehnsucht Afrika“ und faszinierenden Bildern von einem beeindruckenden Kontinent.

    Live-Reportage im Wilden Europa

    Der abschließende Messesonntag steht im Zeichen der Kinder und Familien. Neben dem familienfreundlichen Eintritt für zwei Erwachsene und bis zu drei Kinder bis 16 Jahre dürfen sich Besucher auf Aktionen wie Kinderschminken oder Malwettbewerbe freuen. Und auch am Familientag gibt es passend zum Thema eine Live-Reportage - mit freiem Eintritt - allerdings mit begrenzter Besucherzahl. Andre Schumacher zeigt bei „Wildes Europa“, wie er 3517 Kilometer mit Kind und Kegel in einem Lastenfahrrad durch ganz Europa gefahren ist.

    Der Erfolg der Messe aus den vergangenen Jahren war für die pro-log GmbH im vergangenen Jahr ein Grund, die Charity-Aktion "Herzenssache" einzuführen. Auf diesem Wege will man gemeinnützige Hilfsprojekte unterstützen. 2018 wurden mit der Kissinger Tafel einem regionalen Projekt und mit einem Kinderkrankenhaus im Senegal einem internationalen Projekt Spendengelder zur Verfügung gestellt. In diesem Jahr will das Messe-Team um Geschäftsführerin Ripberger zwei weitere Projekte unterstützen: einen Brunnenbau in Burkina Faso sowie die Lebenshilfe in Schweinfurt und Bad Kissingen, heißt es abschließend in der Pro-log-Pressemitteilung.

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