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    MAßBACH

    Rekordsommer im Freibad

    Im Maßbacher Freibad geht's zur Zeit heiß her. Und das nicht nur wegen der Hitze selbst, sondern auch weil die Liegewiesen eng besiedelt und die Becken voller kleiner und großer Menschen sind. Denn Abkühlung tut not in diesen Tagen. Bürgermeister Matthias Klement glaubt, dass das Freibad in diesem Sommer eine Rekordbesucherzahl haben wird, wenn man im Herbst Bilanz zieht.

    Das erste kleine Spitzenergebnis verzeichneten die Maßbacher schon nach den ersten Monaten, in denen das Bad geöffnet war. Zum Ende der vergangenen Badesaison 2017 hatte man nämlich, laut Klement, als Resultat 12 000 Einnahmen verzeichnet. Heuer nahmen die Maßbacher in den ersten Wochen bis zum Juni schon stolze 9500 Euro ein.

    Immer mehr Besucher

    Vermutlich ging das auch in den darauf folgenden Wochen so weiter, glaubt der Bürgermeister. „Wir haben nämlich wahnsinnig viel Zulauf.“ In den vergangenen Jahren hatte der frühere Bademeister Wilhelm Goebel an Spitzentagen 600 bis 700 Besucher gezählt. Nach Klements Eindruck sind das inzwischen täglich 900 Personen, die bei Gluthitze ins Wasser wollen.

    Der Höhepunkt war, nach Angaben des Bürgermeisters, wohl der vergangene Dienstag, der als heißester Tag des Jahres in die Annalen einging. „An diesem Tag gab's nirgendwo auf den Liegewiesen mehr ein freies Plätzchen.“ Dass so viel Menschen ins Freibad strömen, hat natürlich zum einen freilich mit der Hitze zu tun. Aber auch damit, dass das kleine kommunale Bad vor kurzem top modernisiert wurde. „Wir hatten kürzlich neue Flyer über unser Bad aufgelegt und in zahlreichen Gemeinden verteilt. „Das hat gefruchtet, das Bad wird von zahlreichen Auswärtigen genutzt.“

    Familien mit Kindern bis zehn Jahren gehören ganz klar zur Hauptklientel des Freibads, weiß Klement aus den vergangenen Jahren. Die Besucher kommen nicht nur aus der Kommune und aus benachbarten Ortschaften, sondern aus einem Einzugsbereich, der von Bad Neustadt bis Schweinfurt reicht. Völlig platt sei er gewesen, sagt Klement, als er unlängst mitbekam, dass ein älteres Ehepaar mit den Enkeln seit neuestem aus Unterpleichfeld hierher kommt, statt wie früher zum eigentlich näher gelegenen Volkach zu fahren.

    Spende für die Kommune

    Übrigens gibt's für ganz Kleine am Kinderbecken seit neuestem eine ganz besondere Attraktion: Die Regenbogen-Rutsche. Sieht man die Mädchen und Buben auf der knallbunten Rampe planschend ins Wasser hinabsausen, dann möchte man kurzfristig auch noch mal zum kreischenden Knirps werden. Das Spielgerät wurde auf Initiative des Maßbacher Unternehmers Karl Schüller angebracht. Schüller wünschte sich zum 60. Geburtstag Geld, statt Geschenke. Mit dem Erlös wollte er der Kommune etwas Gutes tun – und entschied sich für die Kinderrutsche.

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