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    BAD KISSINGEN

    Sieben neue Fälle am Dienstag

    Schutz vor Corona: Handschuhe und Masken gehören in den Restmüll       -  Unser Bild zeigt eine medizinische Gesichtsmaske zum Schutz vor dem Corona-Erreger.
    Unser Bild zeigt eine medizinische Gesichtsmaske zum Schutz vor dem Corona-Erreger. Foto: Archiv Kristin Klose

    Sieben neue Fälle von Corona-Infektionen meldete das Landratsamt am Dienstagabend, 7. April. Neu ist auch, dass Dr. Ralph Brath jetzt zum Versorgungsarzt für den Landkreis bestellt wurde. Laut Landratsamt übernimmt Brath die landkreisweite Koordination und Planung der ambulanten ärztlichen Leistungen, um während des möglichen Katastrophenfalls eine ausreichende Versorgung sicherzustellen.

    Doch zunächst zu den Fallzahlen: Mit den jetzt neuen Covid-19-Infektionen sind bislang 140 Personen bestätigt, die positiv auf Corona getestet wurden. Hiervon wurden 46 aus der Quarantäne entlassen, so das Landratsamt. 235 Kontaktpersonen befinden sich noch in Quarantäne.

    Testergebnis jetzt da

    Im Seniorenhaus in Oerlenbach sind bislang zwei Bewohner verstorben. Einer dieser Senioren war an Covid 19 erkrankt gewesen (wir berichteten mehrfach). In der Nacht zum 28. März war eine andere Bewohnerin gestorben, bei der man ebenfalls einen Corona-Test veranlasst hatte. Das Testergebnis dauerte etliche Tage. Jetzt ist es da. Laut Landratsamt bestand bei der Dame keine Corona-Infektion.

    Übrigens meldete die Leitung der Bad Brückenauer Franz-von-Prümmer-Klinik, dass inzwischen zwei neue Corona-Patienten stationär aufgenommen wurden. Vergangene Woche hatte man dort zwei Personen, bei denen zunächst ein Verdacht auf diese Virusinfektion bestanden hatte, wieder entlassen können. Mittlerweile wurden an der Klinik 84 Tests durchgeführt.

    Versorgungsarzt bestellt

    Landrat Thomas Bold ernannte jetzt, im Rahmen des bayernweiten Notfallplans zur Corona-Pandemie, Dr. Ralph Brath, Facharzt für Allgemeinmedizin, zum Versorgungsarzt für den Landkreis. Die Bestellung von Brath erfolgte in Abstimmung mit dem Ärztlichen Kreisverband, so das Landratsamt weiter. In seiner Praxis in Bad Kissingen sei Brath aber weiter für seine Patienten erreichbar.

    Im Katastrophenfall könne man so durch den Betrieb von Schwerpunkt-Praxen Ressourcen umstrukturieren, heißt es weiter. Ferner berät der Versorgungsarzt bei dem Betrieb der Teststrecke des Landkreises und bei der Verteilung von Schutzausrüstung an die Praxen und spricht sich mit der Führungsgruppe Katastrophenschutz und dem Krisenstab Corona im Landkreis ab. (ikr/uli)

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    Bearbeitet von Isolde Krapf

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