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    ELFERSHAUSEN

    Strom-Genossenschaft

    Solar

    Die Richtung Langendorf unweit der Eisenbahnbrücke und der A7-Unterquerung geplante Fotovoltaikanlage der „Deutschen BürgerEnergie“ (DBE) beschäftigte die Räte in ihrer jüngsten Sitzung. Mit ihrer einhelligen Zustimmung und dem entsprechenden Satzungsbeschluss befürworteten sie das Bauprojekt im Sondergebiet Fotovoltaik. Näheres über das Vorhaben teilte ihnen der Planer Swen Hansen vom DBE-Vorstand aus Nürnberg mit.

    Auf genossenschaftlicher Basis soll das Projekt gründen, erklärte Hansen das Motto „eigenen Strom erzeugen und vermarkten“. Mit Investitionspaketen in Höhe von jeweils 1050 Euro könne sich jeder Bürger finanziell einbringen und erhalte schon vom ersten Paket an sein genossenschaftliches Stimmrecht zur Mitsprache. „Wir wollen bis Ende September die Stromerzeugung in Betrieb nehmen“, hatte Hansen das zeitnahe Ziel vor Augen. Wann die Zuleitung zum öffentlichen Stromnetz stehe, könne er allerdings noch nicht sagen. Eine Informationsveranstaltung sei für Dienstag, 18.
    September, um 19 Uhr in der Schwedenberghalle geplant. In Halle an der Saale und Unterhaid habe die erst im vergangenen November gegründete Gesellschaft weitere Projekte. „Wir haben auf die Marktveränderungen in Sachen Fotovoltaik reagiert“, so Hansen.

    Bezüglich des geplanten Fotovoltaik-Gebietes gab es Einverständnis zur sechsten Änderung des Flächennutzungsplanes. Die meisten Träger öffentlicher Belange hatten schon im Vorfeld ihre Einwände geäußert.

    Hinsichtlich der Fotovoltaik-Außenanlage hatte die Untere Naturschutzbehörde ihren Anspruch auf Ausgleichsflächen angemeldet. Der Bund Naturschutz wolle sich mit in diese Maßnahmen einbringen, zitierte Planer Ettwein aus den Stellungnahmen. Digitale Versionen der Bebauungspläne sollten zur Verfügung gestellt werden, wünschte sich das Landratsamt. Fotovoltaik-Außenflächen sollten nach Nutzungsbeendigung wieder in ihren ursprünglichen Zustand – zum Beispiel als Acker – zurückgeführt werden.

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    ghs

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