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    FUCHSSTADT

    Suche nach alternativem Standort

    Das Umfeld der Kohlenbergkapelle scheidet für einen Waldfriedhof aus. Foto: Wolfgang Dünnebier

    „Die Gemeinde verzichtet auf einen Waldfriedhof am Kohlenberg“, verkündete Bürgermeister Peter Hart bei der Feststellung des Endergebnisses des Bürgerentscheids am Wochenende. Aufgeben will die Gemeinde das Vorhaben aber nicht. „Wir bleiben dran“, sagte Hart zum weiteren Vorgehen. Voraussichtlich in der übernächsten Sitzung im August will der Gemeinderat über einen anderen Standort beraten. „Ich hoffe, dass sich die Wogen wieder glätten", appellierte Hart daran, den Blick jetzt nach vorne zu richten. Mehrere Standorte waren in der bisherigen Diskussion genannt worden, darunter auch der Wald nahe an der Lauerbachkapelle und in der Gemarkung am Bendel.

    Hart rechnet von einem Vorlauf bis zu einem Jahr, bis das Projekt samt dem erforderlichen Flächennutzungsplan und einer Satzung Wirklichkeit werden soll. Parallel zum, Waldfriedhof wird ja auch noch ein Erdurnenfeld am Friedhof geplant.

    Die Initiatoren des Bürgerentscheides danken unterdessen für die mehrheitliche Unterstützung. 508 der 941 Teilnehmer am Bürgerentscheid hatten sich gegen den Standort am Kohlenberg ausgesprochen. Das sind 54 Prozent der abgegebenen Stimmen, und nicht, wie von uns zunächst irrtümlich berichtet, der 1480 Wahlberechtigten.

    „Es freut uns, dass das schöne Naturgebiet am Kohlenberg erhalten bleibt“, sagt Romana Heinemann-Kufer auch im Namen der Mitiniatoren des Bürgerbegehrens, Daniela Stöth und Alfons Kippes zum Ausgang der Abstimmung. Das Wahlergebnis habe gezeigt, dass die Mehrheit den geplanten Naturfriedhof nicht in der Nähe von Wohngebieten haben möchte. Also auch nicht am Bendel, weil es neben dem Kohlenberg beim Neubaugebiet Hinter dem Turm liege. Wichtig sei es, dass der Gemeinderat offen für Kompromisse sei und sich einen ernsthaften Alternativstandort suche.

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