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    Bad Kissingen

    Terrassenschwimmbad startet am Freitag in die Saison

    Wer sich in diesen Tagen im Bad Kissinger Terrassenschwimmbad aufhält, hat dort zu arbeiten und trägt entsprechende Kleidung, wie Betriebsleiter Roland Bühner (im Bild). Vom Saisonstart am Freitag an bestimmt dann aber Badekleidung das Bild. Foto: Siegfried Farkas

    Wenn am Freitag die ersten Badegäste des Jahres in das Bad Kissinger Terrassenschwimmbad strömen, dann tauchen sie quasi genau an der Schnittstelle zwischen der Vergangenheit und der Zukunft des beliebten Bades ein. Die Zukunft erleben sie beim Nichtschwimmerbecken und beim Kinderbecken. Diese bilden jenen Teil des beliebten Freibads, bei dem die Sanierung gerade abgeschlossen wird.

    Diese Fläche entstand als Ersatz für das zurückgebaute Aktionsbecken. Foto: Siegfried Farkas

    Vergangenheit und Gegenwart des wegen seiner Lage schon mehrfach unter die schönsten Bäder Deutschlands gewählten Bades finden Schwimmer im Sport und im Turmbecken vor. Die sollen zwar auch saniert werden. Hier wartet die Stadt aber noch ab, ob ihr Antrag auf Fördermittel aus einem Investitionsprogramm der Bundesregierung  für die Sanierung kommunaler Einrichtungen in den Bereichen Sport, Jugend und Kultur Erfolg hat.

    Sollte die Stadt diese zusätzlichen Zuschüsse erhalten, könnte unter Umständen bereits nach Saisonende weiter saniert werden, sagte Thomas Hack, Pressesprecher des Rathauses,  am Dienstag auf Anfrage. Die haushaltstechnischen Voraussetzungen lägen vor. Das Geld für den städtischen Anteil sei vorgesehen.

    Sollten die Mittel aber ausbleiben, müsste über die weitere Sanierung neu nachgedacht werden, ergänzte Hack. Im Stadtrat hieß es dazu schon einmal, dann müsse das Projekt zeitlich gestreckt werden. Für diese weiteren Sanierungsschritte sind Kosten von 2,1 Millionen Euro angesetzt.

    Darauf ist das Bad besonders stolz, der neu gestaltete Kinderbereich mit Sonnensegel. Foto: Siegfried Farkas

    Wie Hack bestätigte, hat die bisherige Sanierung 2,3 Millionen Euro gekostet. Das betrifft nicht nur die Gestaltung der bisherigen Becken für Nichtschwimmer und kleine Kinder mit Edelstahl anstatt wie bisher mit Fliesen. Dazu gehört auch die Liegefläche, die anstelle des zurückgebauten Aktionsbeckens entstand.

    Ein erster Augenschein zeigt, dass die Stadt sich nicht einfach nur bemüht hat, die nötige Sanierung möglichst sparsam zu bewältigen. Die Attraktivität der erneuerten Angebote spielt auch eine Rolle. Das merkt man zum Beispiel am großen Sonnensegel für das Kinderbecken und anderen Möglichkeiten dort für Schatten zu sorgen. Auch die durch den Wechsel auf Edelstahl statt Fliesen von manchen erwartete negative Veränderung der optischen Wirkung der Becken war am Dienstag vor Ort nicht so augenfällig, wie befürchtet.

    Saisonstart ist für das Terrassenschwimmbad am kommenden Freitag, 10. Mai. Da wird Oberbürgermeister Kay Blankenburg das Freibad um 9 Uhr eröffnen. Geöffnet ist das Terrassenschwimmbad laut Mitteilung der Stadt danach "in der Regel bis eine Woche vor Ende der Sommerferien". 

    Im Nichtschwimmerbecken gibt es jetzt auch einen Sprudel. Foto: Siegfried Farkas

    An den gewohnten Öffnungszeiten hat sich nichts geändert. Das heißt montags bis freitags ist üblicherweise von 9 Uhr bis 19 Uhr, samstags, sonntags und feiertags von 8 Uhr bis 19 Uhr geöffnet. Bei schönem Wetter und Bedarf  kann die Öffnungszeit bis 20 Uhr verlängert werden.

    Beim städtischen Hallenbad, das am Ende der Osterferien seine Saison beendete, brauchen sich Bad Kissingens Schwimmer keine Sorgen machen, dass es vielleicht überhaupt nicht wieder aufmacht. Aufgekommen waren solche Sorgen bei einigen Freunden des Hallenbads, weil  das Bad über Ostern nach städtischen Angaben wegen einer technischen Störung an der Chlorgasanlage und wegen eines Einbruchs kurzfristig geschlossen war. Die Probleme konnten noch in den Osterferien behoben werden,  erklärte das Rathaus auf Anfrage. Die Befürchtung, die Stadt könnte sich überlegen, Reparaturkosten einzusparen und nächsten Winter gar nicht mehr aufmachen, sind demnach unbegründet. Bekanntlich ist die Restlebenszeit des Hallenbads übersichtlich. Die Stadtwerke planen an der KissSalis Therme einen Neubau, der das bestehende Bad ersetzen soll.

    Turmbecken und Sportbecken sind noch nicht saniert, sie zeigen zunächst die gewohnte Optik. Foto: Siegfried Farkas

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