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    BAD KISSINGEN

    Tochter ist jetzt gleichberechtigte Geschäftspartnerin

    Physiotherapeut Anton Seuffert (67, rechts) mit Tochter Anna Sophia (30), ihrem Lebenspartner Patrick Limpert (35) und Ehefrau Andrea Seuffert erwarten ihre Patienten jetzt in der neuen Praxis im Haus Ludwigstraße 23 (Eingang Von-Hessing-Straße). Foto: Sigismund von Dobschütz

    Vor wenigen Wochen ist Physiotherapeut und Podologe Anton Seuffert (67) mit seiner seit 20 Jahren in Bad Kissingen ansässigen Praxis aus dem Burkardus Wohnpark in die Ludwigstraße 23 (Eingang Von Hessing-Straße) umgezogen. Gleichzeitig wurde Tochter und Physiotherapeutin Anna-Sophia (30) als gleichberechtigte Partnerin in die Leitung der Gemeinschaftspraxis aufgenommen. Beide Anlässe will die Familie am Samstag, 8. Juni, von 9.30 bis 14 Uhr mit einem Tag der offenen Tür begehen.

    Notwendig wurde der Umzug in die Fußgängerzone, da der Burkardus Wohnpark keine geeigneten Räume mehr anbieten konnte. „Eigentlich wollten wir dort bleiben“, erklärt Anna-Sophia Seuffert die Hintergründe. Die Anlage in der Kapellenstraße benötigte die bisherigen Praxisräume für eigene Zwecke und hatte den Seufferts andere, mit 160 Quadratmetern sogar etwas größere Räume angeboten. Doch selbst bei einer Raumverlagerung innerhalb des Wohnparks wurde die inzwischen geänderte kassenärztliche Zulassungsbestimmung gültig, nach der eine Raumhöhe von 2,50 Metern vorgeschrieben ist. Den Ersatzräumen im Burkardus fehlten fünf Zentimeter, weshalb Seufferts sich andere Räume suchen mussten.

    Vor 20 Jahren hatte Anton Seuffert die Praxis im Burkardus Wohnpark eröffnet. Acht Jahre später machte er 2006 noch den Abschluss zum Podologen. Aktuell bereitet der 67-Jährige seine Nachfolge vor: Seit fünf Jahren arbeitet Tochter Anna-Sophia bei ihm, seit April ist sie gleichberechtigte Partnerin. Irgendwann soll sie mit Lebenspartner Patrick Limpert die Praxis übernehmen. Der 35-jährige Industriemeister für Luftfahrttechnik lässt sich seit Ende seiner 15-jährigen Verpflichtung bei der Bundeswehr zum Podologen ausbilden und macht im Juli den Abschluss. „Podologen werden dringend gebraucht“, weiß er.

    Verbindung mit Podologie

    Anna-Sophia Seuffert ließ sich durch die Einblicke, die sie in der väterlichen Praxis erhielt, überzeugen, ebenfalls Physiotherapeutin zu werden. Die Verbindung von Podologie, also der Bekämpfung sichtbarer Erkrankungen am Fuß, sowie der Physiotherapie in derselben Praxis sieht die Junior-Chefin als Vorteil an: „Nicht selten brauchen Patienten in der Physiotherapie auch die Behandlung durch einen Podologen.“ (svd)

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