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    Wildflecken / Hammelburg

    Zehn Millionen für Bundeswehr in Hammelburg und Wildflecken

    Die Aufnahme vom 13. September zeigt die General-Heusinger-Kaserne. Es ist die Unterkunft für übende Truppen in Hammelburg (Lkr. Bad Kissingen). Foto: Wolfgang Dünnebier

    Die Bundeswehr investiert weitere zehn Millionen Euro in die Standorte Rhön-Kaserne in Wildflecken sowie in den Truppenübungsplatz in Hammelburg (beide Lkr. Bad Kissingen). Für jeweils fünf Millionen Euro wird der Neubau der Feuerwachen vorangetrieben.

    Hunderte Millionen Euro für bayerische Kasernen

    Nach der Entscheidung des Bundesverteidigungsministeriums, das Rechenzentrum in Wildflecken aufzubauen, sei das ein weiterer Schritt zur Stärkung der Standorte, schreibt Dorothee Bär, Staatsministerin  für Digitalisierung (CSU) aus Ebelsbach (Lkr. Haßberge) in einer Pressemitteilung. Sie freue sich sehr für die Soldatinnen und Soldaten. "Wer sich für unsere Sicherheit tagtäglich einsetzt, verdient die beste Ausrüstung und Infrastruktur."

    Insgesamt will die Bundeswehr in den kommenden Jahren Hunderte Millionen Euro in ihre bayerischen Kasernen investieren. Mehr als 310 Millionen Euro fließen allein in Bauprojekte der unterfränkischen Bundeswehrstandorte in Veitshöchheim (Lkr. Würzburg), Volkach (Lkr. Kitzingen), Hammelburg und Wildflecken (Lkr. Bad Kissingen).

    Einzelunterkünfte und moderne Ausbildungszentren

    "Wir werden wieder mehr", sagte Oberst Hans-Jürgen Neubauer, der Leiter des Kompetenzzentrums Baumanagement München am Bundesamt für Infrastruktur, Umweltschutz und Dienstleistungen der Bundeswehr (BAIUDBw) im April dieses Jahres bei einer Informationsveranstaltung in Veitshöchheim. Mehr Personal aber heiße, dass der Ausbau der Infrastruktur notwendig werde. Außerdem wolle man wieder attraktiver werden. Dies bedeute, Einzelunterkünfte statt der früher üblichen Sechs-Mann-Zimmer, neue Verkehrswege für neue Generationen von Fahrzeugen und Ausbildungszentren auf dem neuesten Stand der Technik. 

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