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    Bad Kissingen

    Zukunft Bad Kissingen: Heiligenfelder wollen Verein gründen

    Aus dem Initiativ-Kreis Zukunft Bad Kissingen soll im nächsten Schritt ein Verein werden. Das Motto lautet jetzt: Hab' Mut, mach mit. Foto: Archiv Siegfried Farkas

    Die Heiligenfeld GmbH will mit ihrem "Initiativ-Kreis für die Zukunft von Bad Kissingen" jetzt "in die nächste Phase übergehen". Mit ihrem sogenannten zweiten Zukunfts-Newsletter lädt die Initiative für Donnerstag, 25. Juli, zu einem neuen Treffen ein. Eines der Ziele für den Abend ist, einen Verein zu gründen. Unter Umständen geht es danach bald auch um die Frage, ob aus dem Initiativ-Kreis eine Liste für die Kommunalwahl nächstes Jahr werden soll.

    Das erste Treffen im Juni habe sie in ihrem Vorhaben bestätigt, schreiben die Initiatoren von der Heiligenfeld GmbH in dem Newsletter. Viele hätten von Problemen mit der Stadt berichtet. Und etliche hätten, wie die Heiligenfelder, "mehr Transparenz und Gespräche auf Augenhöhe von der Stadt" gefordert.

    Initiative nach wie vor von dem Unternehmen getragen

    Getragen wird die Initiative nach wie vor von den Heiligenfeldern. Im Impressum der Homepage www.zukunft-badkissingen.de wird das Unternehmen, vertreten durch drei Geschäftsführer, als verantwortlich für den Inhalt genannt. Auf eine Anfrage nach den Zielen des neuen Treffens gab die Pressestelle der Heiligenfelder am Montag auch eine Stellungnahme von Michael Lang weiter, einem dieser drei Geschäftsführer.

    Lang bestätigte nach Angaben der Pressestelle, dass am 25. Juli die schon länger ins Auge gefasste Vereinsgründung erfolgen soll. Für das Thema Aufstellung einer eigenen Liste für die Stadtratswahl im nächsten Jahr hat die Initiative aus Langs Sicht offenbar noch etwas Zeit. Am Ende des Newsletters steht zwar ein Aufruf, sich zu engagieren und dabei zu sein, "wenn aus der Initiative eine Liste für den nächsten Stadtrat wird". Auf die Frage, ob die Initiative in der Lage sei, die für eine neue Liste nötigen 190 Unterstützerunterschriften beizubringen, ließ Lang über die Pressestelle seines Unternehmens aber ausrichten, man schaffe jetzt zunächst einmal Rahmenbedingungen dafür. Was daraus entstehe, werde man dann noch sehen.

    190 Unterstützerunterschriften nötig

    Sorge, dass die nötige Zahl von Unterschriften nicht zusammenkomme, habe er nicht. Im Newsletter ist zwar die Rede von 30 Menschen, die Interesse bekundeten, aktiv beim Initiativ-Kreis dabei zu sein. Es gebe aber etliche Unterstützer mehr. Zum Teil seien die beim ersten Treffen gar nicht vor Ort gewesen.

    Der neue Newsletter formuliert erneut Themen und Positionen, die aus Sicht der Initiative für Kissingens Zukunft wichtig seien. Der erste Punkt dabei heißt "Öffentlichkeit statt Geheimniskrämerei". Nach wie vor sei die Neigung zu beobachten, "aus Scheu vor einer kritischen Öffentlichkeit hinter verschlossenen Türen zu beraten". Außerdem müssten Bürger bei Entscheidungen besser einbezogen und neue Vorhaben mit Relevanz von der Stadt frühzeitig bekanntgegeben werden. Dafür sei eine Bürgerbeteiligungssatzung notwendig.

    Für mehr Öffentlichkeit, gegen Leerstände

    Als Anliegen formuliert der Newsletter zudem Stichworte wie Belebung der Innenstadt, Ideenschmieden und Start-Ups, Zusammenleben der Generationen und Regionale Orientierung. So sollten etwa Leerstände und ungenutzte Flächen auf Zeit zur Zwischennutzung für künstlerische Zwecke dienen. Darüber hinaus müsse Kissingens Attraktivität für jünger Leute erhöht werden. Intensive Kooperation sei zudem mit der regionalen Wirtschaft nötig. Darüber hinaus brauche es "offene Zusammenarbeit" mit dem Landkreis und Zusammenarbeit auf Augenhöhe mit Nachbarkommunen.

    Geplant ist das Treffen des Initiativ-Kreises für die Zukunft von Bad Kissingen am Donnerstag, 25. Juli. Treffpunkt ist die Vinothek KissVino im Alten Rathaus, Beginn um 18.15 Uhr.

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