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    Euerdorf

    Abbrucharbeiten dauern noch an

    Baustelle Euerdorfer Rathaus. Gerd Schaar

    Die Baustelle Rathaus stand im Blickfeld der Gemeinderatssitzung, die der stellvertretende Bürgermeister Klaus Kaufmann (CSU / FWG) am Mittwoch leitete. Bauleiter Alexander Albert informierte über die anstehenden Baumaßnahmen und gab einen Überblick über den zeitlichen Ablauf. Die Räte vermissten einen Vertreter des beauftragten Planungsbüros Lieb und Lieb in der Sitzung.

    Die schon begonnenen Abbrucharbeiten sollen in der kommenden Woche weiter geführt werden, so Albert. Die Dachstühle der Häuser 12 und 14 seien zu erneuern. "Der Dachstuhl von Haus 10 bleibt komplett im Bestand, der von Nr. 12 nur teilweise", sagte Albert. Er bestätigte auf gezielte Nachfrage von Elmar Hofmann (Bürgerblock), dass die Vorgaben für das Bauen im Bestand eingehalten werden. "Sofern die alten Holzbalken einen guten Zustand haben, sollen sie wieder verwendet werden", sagte Albert und wies auf die ständige Zusammenarbeit mit dem Denkmalschutz hin. Allerdings sei auch mit morschen Balken zu rechnen. Bis Anfang September sollen die Rohbauarbeiten beendet sein.

    Verbunden mit den Rohbauarbeiten sind diverse Nachtrags-Aufträge für Abbrüche, von denen zwei an die beauftragte Firma Heil jetzt vergeben wurden. Mit jeweils 8:4 Stimmen gaben die Räte ihre Zustimmung für die Nachträge von knapp 100 000 Euro im Grundsatz (die Zahlen müssen noch geprüft werden) und konkret rund 4600 Euro für den Aushub im Kellerbereich. Des weiteren erhielt die Firma Vogelhuber für den Holzabbau einen Nachtrags-Auftrag von rund 8800 Euro, der ebenfalls mit 8:4 Stimmen bestätigt wurde. Abgerechnet wird der Arbeitsaufwand an den Dachstühlen über so genannte Regiestunden, für die jetzt ein Freiraum für 50 Stunden mit 8:4 Stimmen vereinbart wurde.

    Seine Kritik an der Breitband-Versorgung für Euerdorf äußerte Hofmann. "Da wird viel Geld für die Werbung ausgegeben, und bei uns kommt nichts an", wies er auf die nicht erreichte Traum-Bitrate von mehr als 50 M-Bit hin. Ob das die Bundesnetzagentur wisse? Gerd Schaar

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