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    Wartmannsroth

    Alle Ortsteile sind eingebunden

    In Sachen Dorferneuerung müsse man sich sehr in Geduld üben, sagt Bürgermeister Jürgen Karle. Der neue Rathausplatz wird mit Stützmauern versehen, erhält aber auch einen Spielplatz, erläuterte er weiter.
    Bürgermeister Jürgen Karle vor einem der zwei Gebäude, die für den neuen Rathausplatz abgerissen werden.  Foto: Hilmar Ruppert       -  Bürgermeister Jürgen Karle vor einem der zwei Gebäude, die für den neuen Rathausplatz abgerissen werden.  Foto: Hilmar Ruppert
    Bürgermeister Jürgen Karle vor einem der zwei Gebäude, die für den neuen Rathausplatz abgerissen werden. Foto: Hilmar Ruppert

    "Die Dorferneuerung mit allen eingeleiteten Maßnahmen lief oder läuft zugegebenermaßen etwas zäh", gab Bürgermeister Jürgen Karle in einem Rückblick auf seine Amtszeit zu bedenken. Die abgeschlossene Maßnahme - Gemeinschaftshaus Waizenbach - bezeichnete er als sehr gelungen und würde auch sehr gut angenommen. Die Verantwortlichen kümmerten sich rührig, einmal im Monat gebe es Pizza, und die Räumlichkeiten werden immer wieder nachgefragt.

    Insgesamt müsse man sich in Sachen Dorferneuerung aber sehr in Geduld üben. Vielleicht auch aufgrund des Sonderfalles, da alle Ortsteile in die Dorferneuerung Wartmannsroth mit eingebunden sind. Mit dem Rathausplatz Wartmannsroth , dem Dorfplatz Völkersleier, der Ortsdurchfahrt Wartmannsroth und dem Sportheim Schwärzelbach nannte Karle vier weitere Schwerpunkte der Dorferneuerung.

    Ohne Stützmauern komme man beim neu geplanten Rathausplatz aufgrund der Hanglage zwar nicht aus, aber zentraler gehe es ja kaum. Belebung soll der Platz auch durch das Integrieren eines neuen Spielplatzes erfahren. "Der soll sich abheben, indem er geräumiger und größer angelegt wird", so Karle. Er gab auch zu, dass der Spielplatz seine Idee gewesen war, aber dann auch schnell vom Arbeitskreis aufgenommen worden sei. Einerseits hätte man am alten Spielplatz Feuchtigkeitsprobleme, andererseits brauche man das Stück im Zuge des neu zu schaffenden Baugebietes.

    Am "Häg" sollen zehn bis zwölf neue Baugrundstücke entstehen, die Nachfrage sei groß. Parallel dazu sei aber für den Innerort eine Quartiersplanung in Auftrag gegeben worden.

    Aus dem Förderprogramm Innenentwicklung sei man ausgestiegen, weil das Programm hier nicht richtig gegriffen habe. Damit wurden nur Leute angesprochen, die sowieso was gemacht hätten. "Wir haben uns dazu entschieden, das Geld herzunehmen, um Grundstücke zu kaufen und fit zu machen, dass sie bebaut werden können", sagte Karle.

    Ein großes Problem sieht er auch in den Emissionsschutz-Rechten seitens der Landwirtschaft. So müsse auch um Stallungen, in denen vielleicht nie mehr Tiere gehalten werden, ein Freiraum bleiben, der nicht bebaut werden könne.

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    Hilmar Ruppert

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