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    Fuchsstadt

    Arbeiten dauern an

    In der letzten Sitzung vor der Sommerpause behandelte der Gemeinderat die Maßnahmen, die in der Urlaubszeit zu erledigen sind oder weiterlaufen. Dazu gehörten Auftragsvergaben und Nachträge zu aktuellen Großprojekten, der Sanierung der Turnhalle und der Bau des Mehrgenerationentreffs.
    Planer Thomas Ruser informierte zunächst über die Angebote für die Sporthalle, "die gerade noch in den Kostenrahmen passen", Jalousien für die - inzwischen kippbaren - Fenster von denen ein Rollo steuerbar ist, eine neu gestaltete Decke mit fünf Formschienen für Beleuchtung oder einen Vorhang sowie den Wänden in Trockenbauweise. Die Geräteraum-Tore bearbeitete derzeit eine Fachfirma. Hier fehlen nur noch Schlösser und Spezial-Gummidichtungen. Die Fliesen im Treppenhaus will Ruser in der kommenden Woche erneuern lassen.
    "Möglicherweise werden noch einige Euro hinzukommen", vermutete der Architekt, der sich über die Fertigstellung der Halle bis zum Schuljahres-Anfang sicher ist. Ausgenommen ist die Erneuerung des Pausenhofs, der einen neuen Belag braucht. Diese Arbeiten beginnen Mitte September.
    Für das Mehrgenerationenhaus legte er drei Auftragsvergaben zu den Fliesen, den Bodenbelägen und den Holzverschalungen vor. Die Fliesenarbeiten erhält die Firma Scheuerer, für die Holz-Bodenbeläge reichte die Schweinfurter Firma Hofmann das wirtschaftlichste Angebot ein und die Holzverschalungen für die Eingänge - deren Farbe noch festzulegen ist - übernimmt der Fachbetrieb Eyrich-Halbig.


    Der Sprecher des Arbeitskreises "Fuscht unser Zuhause", Manfred Öftring, wartete mit den Preisen für die Küchen auf. Die große Küche, in der Kochen, Braten und Backen möglich ist, schlägt demnach mit 10 600 Euro zu Buche. Eine kleinere Teeküche mit Induktionsplatte erhält das Jugendzentrum zum Preis von knapp 4000 Euro . Für die Startphase empfahl Öftring zwei Kühlschränke mit Glasfront zum Gesamtpreis von ca. 3900 Euro . Lieferer ist das heimische Fachgeschäft Pfeuffer. Alle genannten Angebote, Auf- und Nachträge stimmte der Gemeinderat ohne Einwände zu.
    Auch für die vorliegenden Bauanträge gab das Gremium grünes Licht. Der Abbau einer Scheune mit zwei Anbauten in der Gräfenbrunner Straße kann vonstatten gehen, ebenso wie die Errichtung eines Einfamilienhauses mit Carport. Der Bau eines Gartenhauses in der Bonifatiusstraße erhielt eine isolierte Befreiung und der Herstellung einer Holz- und Wagenremise in der Weinbergstraße steht nichts im Wege. Das Bayernwerk benötigte eine Befreiung für den Neubau einer EEG-Station an der Ortsperipherie speziell für die Stromeinspeisung aus den Windkraftanlagen.
    Keine Einwände erhob der Rat gegen den Kreisumlagebescheid für das laufende Jahr, der ca. 754 000 Euro beträgt. Dies sind etwa 15 000 Euro mehr als im Vorjahr. Der Auszahlung einer Restrechnung für den Einsatz von Forstmaschinen in Höhe von knapp 13 000 Euro stimmte der Gemeinderat einmütig zu.
    Fuchsstadt legte sich die freiwillige Verpflichtung auf, jährlich zwei Denkmale zu restaurieren. Heuer will die Gemeinde das Hochkreuz an der "Hohen Straße" zum Preis von rund 1200 Euro und die Pfeilersäule an der Schweinfurter Straße zum Preis von gut 2300 Euro in Angriff nehmen. Für beide Maßnahmen wurde Förderung beim Bezirk Unterfranken beantragt.
    Die Kohlenbergkapelle erhält eine neue Glocke. Dazu holte die Verwaltung Angebote für unterschiedliche Glocken-Typen ein. Der Rat befürwortete eine schwingende Glocke mit 46 Zentimeter Durchmesser und nahm die Empfehlung zum Anschlag vor Ort an. Wie Bürgermeister Peter Hart informierte, soll die Finanzierung über Spenden erfolgen. Den Auftrag erhielt die Fachfirma Peter Glasbrenner zum Preis von 5421 Euro einschließlich Montage und Anfahrtskosten. Winfried Ehling

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