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    Bischofsheim an der Rhön

    Ausgezeichnete Qualität im Schullandheim

    Das Schullandheim Bauersberg erhielt erneut das Qualitätssiegel "Umweltbildung Bayern". Die Angebote behandeln ökologische, ökonomische, soziale, kulturelle und globale Aspekte.
    Das Schullandheim Bauersberg wurde zum zweiten Mal in Folge mit dem  Qualitätssiegel 'Umweltbildung Bayern' ausgezeichnet. Auf diese  Auszeichnung sind (von links) Klaus Grübel (Schweinfurt; Mitglied im  Heimbeirat), Studienhausleiterin  Andrea Schmitt und der neue  Geschäftsführer der gGmbH, Markus Seibel stolz. Foto: Marion Eckert       -  Das Schullandheim Bauersberg wurde zum zweiten Mal in Folge mit dem  Qualitätssiegel 'Umweltbildung Bayern' ausgezeichnet. Auf diese  Auszeichnung sind (von links) Klaus Grübel (Schweinfurt; Mitglied im  Heimbeirat), Studienhausleiterin  Andrea Schmitt und der neue  Geschäftsführer der gGmbH, Markus Seibel stolz. Foto: Marion Eckert
    Das Schullandheim Bauersberg wurde zum zweiten Mal in Folge mit dem Qualitätssiegel "Umweltbildung Bayern" ausgezeichnet. Auf diese Auszeichnung sind (von links) Klaus Grübel (Schweinfurt; Mitglied im Heimbeirat), Studienhausleiterin Andrea Schmitt und der neue Geschäftsführer der gGmbH, Markus Seibel stolz. Foto: Marion Eckert

    Das Schullandheim Bauersberg ist erneut mit dem Qualitätssiegel " Umweltbildung Bayern" ausgezeichnet worden. Bereits vor drei Jahren erhielt das Schullandheim als Partner des Netzwerks diese Würdigung, da es maßgeblich zu beitrage, die hohen Qualitätsstandards der Umweltbildung , als wichtige Säule der Bildung für nachhaltige Entwicklung, auf einem hohen Leistungs- und Qualitätsniveau zu halten. Die neue Auszeichnung gelte nun bis 2022 und müsse dann erneut beantragt und nachgewiesen werden, erklärte die Leiterin des Studienhauses Geografie/Geologie Andrea Schmitt. Auch die weiteren Partner im Rhöniversum, die Thüringer Hütte und die Umweltbildungsstätte in Oberelsbach, seien mit diesem Qualitätssiegel ausgezeichnet.

    Umweltschutz und ökonomische Fragen

    Neben der personellen Qualifikation sei es notwendig, dass die inhaltlichen Module ökologische, ökonomische, soziale, kulturelle und globale Aspekte umfassen. Das Schullandheim Bauersberg habe dies schon lange vor der Einführung des Qualitätssiegels im Blick gehabt. Als Beispiel nannte Schmitt das Modul Papierschöpfen, das zu den beliebten Modulen im Schullandheim gehöre. Hierbei gehe es um eine alte Kulturtechnik, die ökologische Fragen des Verbrauchs und Abwassers bei der Herstellung von Papier aufwerfe, zugleich für einen sparsamen Umfang sensibilisiere und damit das globale Thema Umweltschutz sowie auch ökonomische Fragen behandele. Das soziale Miteinander werde in der Aufgabe direkt erzielt, wenn die Schüler miteinander tätig sein müssen, um Papier herstellen zu können.

    Stolz auf die erneute Auszeichnung des Schullandheims Bauersberg ist auch der neue Geschäftsführer Markus Seibel (Aschaffenburg). Seibel ist seit November Geschäftsführer der neuen Schullandheim Hobbach-Bauersberg gGmbH, deren Gesellschafter das Schullandheimwerk Unterfranken ist. Aus haftungsrechtlichen Gründen wurde die gemeinnützige Gesellschaft gegründet, die die beiden Schullandheime betreibt. Die weiteren unterfränkischen Schullandheime (Leinach,Thüringer Hütte, Rappershausen, Reichmannshausen und Schwanberg) haben andere Betreiber, werden aber vom Schullandheimwerk fachlich betreut.

    Im Schullandheim Bauersberg gab es im vergangenen Jahr knapp 12.000 Übernachtungen. 4.050 Personen wurden in der Einrichtung untergebracht und betreut. Dabei wurden 350 Module gebucht. Es waren 121 Schulklassen und zehn Fortbildungsgruppen. 66 Prozent der Gäste kommen aus Unterfranken.

    Auch Schüler aus Schongau Stammgäste

    Seit vielen Jahren sind auch die Sechsklässler der Kreuzberg-Mittelschule im Schullandheim am Bauersberg zu Gast. Die weiteste Anreise haben die Schüler aus Schongau in Oberbayern, die seit vielen Jahren gerne gesehene Stammgäste sind. Zu den beliebtesten Modulen gehört die Bachexkursion mit anschließendem Mikroskopieren. Aber auch die drei Geocaching-Touren wie auch die Exkursionen in den Steinbruch der Basalt AG und das Fossilienprojekt werden sehr gut angenommen. Zu den weiteren Highlights gehören das Thema Vulkaniumus und natürlich das MINT-Programm  (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik) im Labor, das meist von höheren Schulklassen gebucht werde.

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    Marion Eckert

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