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    Bad Brückenau

    Bad Brückenau: Ausschuss, Antrag und Appell

    Etliche Themen kamen während der ersten Sitzung des neuen Stadtrats zur Sprache. Darunter sind auch ein Vorschlag für mehr Transparenz und ein wichtiger Termin.
    Blick in den Haushaltsplan 2020: Der Kämmerer händigte eine Übersicht über die wirtschaftliche Lage an die Stadträte aus. Foto: Ulrike Müller       -  Blick in den Haushaltsplan 2020: Der Kämmerer händigte eine Übersicht über die wirtschaftliche Lage an die Stadträte aus. Foto: Ulrike Müller
    Blick in den Haushaltsplan 2020: Der Kämmerer händigte eine Übersicht über die wirtschaftliche Lage an die Stadträte aus. Foto: Ulrike Müller

    Während der konstituierenden Sitzung gründete der Stadtrat einen Geschäftsordnungsausschuss und benannte dessen Mitglieder. Diese sind Heribert Übelacker und Monika Wiesner (beide CSU ), Claudio Kleinhans und Jürgen Pfister (beide PWG), Florian Wildenauer ( SPD ) und Hartmut Bös (Grüne). Die Besetzung wurde nach dem Hare-Niemeyer-Verfahren bestimmt. Der Ausschuss wird die Geschäftsordnung des Stadtrats überarbeiten.

    Die SPD-Fraktion stellte den Antrag, die Sitzungen des Stadtrats in Zukunft als Podcast zum Nachhören ins Internet zu stellen. Bürgermeister Jochen Vogel ( CSU ) zeigte sich offen für diesen Vorschlag. Die Verwaltung müsse vorher allerdings prüfen, ob das rechtlich machbar sei. Kämmerer Leo Romeis verteilte eine Zusammenfassung des Haushaltsplans für das laufende Jahr an die Stadträte . Die Haushaltsberatung wird am Samstag, 23. Mai, stattfinden.

    Hilfe für Gastronomie?

    Adelheid Zimmermann (FB/ FDP ) appellierte an die Stadt, endlich die schwierige Akustik in der Georgi-Halle zu lösen. Durch die großen Abstände wegen der Corona-Beschränkungen seien die Beiträge der Stadträte noch schwieriger zu verstehen als sonst. Das gelte auch für das Publikum. Wildenauer erkundigte sich, wie der Sachstand bei der Gestaltung des Bahnhofsareals ist. Vogel antwortete, er habe sich noch nicht eingearbeitet, es werde aber bald ein Treffen mit dem Fachbüro dazu geben.

    Dirk Stumpe (PWG) regte an, den Gastronomen zusätzlich Flächen zur Verfügung zu stellen. Ab Montag dürfen diese nämlich wieder öffnen. "Wir sollten schnell eine kreative Lösung suchen", sagte er. "Ich möchte nicht über die Köpfe der Gastronomie entscheiden", entgegnete 2. Bürgermeister Pfister auf einzelne Ideen. Der Stadtrat wird wohl erst bei der nächsten Sitzung das Thema wieder aufgreifen.

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    Ulrike Müller

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