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    Bad Brückenau

    Bad Brückenau: Schulverein blickt nach vorn

    Der Schulverein sieht die Förderung des Schullebens am Franz-Miltenberger-Gymnasium als Daueraufgabe an. Dafür stellt der Verein regelmäßig Geld zur Verfügung.
    Das Franz-Miltenberger-Gymnasium engagiert sich gegen Fremdenhass. Hier lernen Schüler bei einer Veranstaltungen Fluchtursachen kennen, die Menschen nach Deutschland kommen lassen. Foto: Archiv/Sebastian Schmitt
    Das Franz-Miltenberger-Gymnasium engagiert sich gegen Fremdenhass. Hier lernen Schüler bei einer Veranstaltungen Fluchtursachen kennen, die Menschen nach Deutschland kommen lassen. Foto: Archiv/Sebastian Schmitt

    Wie der Vorsitzende des Schulvereins, Stefan Richter, bei der Jahreshauptversammlung ausführte, unterstützt der Verein zum Beispiel die Berufsberatung durch ehemalige Schüler des Franz-Miltenberger-Gymnasiums (FMG), die sowohl bei den Ehemaligen als auch bei den Schülern eine positive Resonanz findet. Bei dem anschließenden Treffen der Ehemaligen konnten auch wieder neue Mitglieder gewonnen werden, so dass sich die Mitgliederzahl auf derzeit 50 erhöht hat.

    Doch auch die anderen Fachschaften profitieren von der Spendenbereitschaft der Vereinsmitglieder.

    Das zeigte die Zusammenstellung der Zuschussanträge, die Studiendirektor Dirk Hönerlage als Vorsitzender des Lehr- und Lernmittelausschusses der Versammlung vorlegte. Ein Schwerpunkt liegt auf der Bezuschussung von Fahrten, Theaterbesuchen und anderem, da die Belastungen für die Schüler beziehungsweise Eltern bei zunehmenden Buskosten und abnehmenden Klassenstärken möglichst niedrig gehalten werden sollen.

    Musikinstrumente werden angeschafft

    Im musischen Bereich werden die Theateraufführungen und die Anschaffung von Musikinstrumenten unterstützt; die Wintersportwoche der 7.Klassen wird ebenso bezuschusst wie der Schüleraustausch mit Spanien. Insgesamt kann der Verein in diesem Schuljahr nahezu 8000 Euro für die Gestaltung des Schullebens zur Verfügung stellen. Die Finanzen des Vereins sind nach wie vor in Ordnung, so dass Kassier Marco Lieb auf Antrag von Kassenprüfer Josef Heil die Entlastung erteilt wurde.

    In seinem Bericht aus dem Schulleben erläuterte der Schulleiter, Oberstudiendirektor Stefan Bub, Änderungen, die sich durch die Wiedereinführung des neunjährigen Gymnasiums ergeben. Durch die Verminderung des Nachmittagsunterrichts in der 6. bis 9. Jahrgangsstufe hat sich die Angebotsmöglichkeit für Wahlunterrichte wieder verbessert. Zum Thema Digitalisierung und Informatik teilte er mit, dass die Schule mit der Ausstattung durch den Sachaufwandsträger zufrieden sei. Als nächste Maßnahme steht die Anschaffung von Tablets an.

    Schule ohne Rassismus

    Die Personalsituation bezeichnete Bub als gut. Trotz der relativ geringen Anzahl von etwa 300 Schülern gibt es ein ungewöhnlich breites Angebot an Wahlunterricht . So können sich die jungen Leute an zwei Bigbands, zwei Theatergruppen oder einer Filmgruppe beteiligen, so dass das FMG weiterhin ein sehr gutes Bildungsangebot bereitstellen kann. Besonders hervorzuheben sei die aktive Schülermitverwaltung und das hohe soziale Engagement der Schüler, was in der Anerkennung der Schule als fair trade-Schule oder als Schule gegen Rassismus zum Ausdruck komme.

    Abschließend diskutierte die Versammlung das 100-jährige Gründungsjubiläum des Schulvereins, das im Jahr 2024 gefeiert werden kann. Stefan Richter rief dazu auf, möglichst bald konkrete Überlegungen zur Gestaltung dieses Ereignisses anzustellen.

    Oswald Türbl

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