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    Bad Brückenau

    Bad Brückenau: Umzug der Mittelschule in den Herbstferien

    Nach der ruhigeren Bauphase der letzten Monate sind die Arbeiten im zweiten Bauabschnitt im vollen Gange. Noch diese Woche soll der restliche Estrich aufgebracht werden.
    Im bereits sanierten Teil der Schule befindet sich die neue, komfortable  Lehrküche. Konrektor Marco Genzler, Rektor Michael Heyne und Ingenieur Bastian Wagner erklären die Vorteile. Foto: Julia Raab       -  Im bereits sanierten Teil der Schule befindet sich die neue, komfortable  Lehrküche. Konrektor Marco Genzler, Rektor Michael Heyne und Ingenieur Bastian Wagner erklären die Vorteile. Foto: Julia Raab
    Im bereits sanierten Teil der Schule befindet sich die neue, komfortable Lehrküche. Konrektor Marco Genzler, Rektor Michael Heyne und Ingenieur Bastian Wagner erklären die Vorteile. Foto: Julia Raab

    Bis Ende Oktober müssen sich Schüler und Lehrer noch gedulden. Dann endlich dürfte die Generalsanierung der Mittelschule nach über zwei Jahren Bauzeit beendet sein, nur wenig später als ursprünglich geplant. In den Herbstferien findet nach jetziger Sicht der Umzug statt. "Die Corona-Zeit hat die Bauzeit um etwa drei Monate verlängert", sagt Bastian Wagner vom Ingenieurbüro Roth und Partner.

    Um den Unterricht während der zweijährigen Bauphase fortführen zu können, wurde das Vorhaben in zwei Abschnitte geteilt. Im ersten Abschnitt kann seit Herbst 2019 wieder unterrichtet werden, ein Teil der Schüler sitzt bereits in der neuen, hellen Klassenräumen. Zusätzlich stehen Container mit fünf Klassenzimmer als Ausweichquartier zur Verfügung. Die benachbarten Schulen stellen weitere Räume zur Verfügung.

    Nachförderung beantragt

    Aktuell werden die restlichen Estrich-Arbeiten im zweiten Bauabschnitt abgeschlossen. "Wir mussten ungefähr 80 Prozent des Estrichs erneuern, das war ursprünglich nicht geplant", erklärt Peter Karl vom städtischen Baubüro.Erst während der Bauphase kamen die Mängel zu Tage. Dafür und wegen des Rück- und Neubaus der Trockenbauwände im Obergeschoss "mussten wir insgesamt eine Nachförderung von rund 300.000 Euro beantragen", sagt Karl.

    Die bereits fertiggestellte Lehrküche mit 16 Arbeitsplätzen darf wegen der aktuellen Pandemie nicht genutzt werden. Stattdessen dient der Raum als zusätzliches Klassenzimmer. Die offene und helle Lehrküche bietet den Schülern in Zukunft viel Komfort, sie ist auf dem neuesten Stand und in zwei verschiedenen Höhen gebaut. Auch die alte Küche kommt an anderer Stelle wieder zum Einsatz. Dort ist zukünftig Platz für acht weitere Schüler . "Wir benötigen die zusätzlichen Plätze, denn der soziale Zweig ist bei uns sehr nachgefragt", sagt Konrektor Marco Genzler.

    Anlaufstelle für Feuerwehr

    Das neue Medienkonzept für die Schule ist aktuell noch in einer Testphase. Spätestens zum Abschluss der Baumaßnahmen soll es in der ganzen Schule umgesetzt werden. Die Räume im fertigen Bauabschnitt sind bereits mit den digitalen Tafeln ausgestattet. Ob die Lehrer zukünftig an einem festen Computer oder einem mobilen Laptop arbeiten, das entscheidet sich sehr bald. "Die Gespräche dazu laufen gerade", verrät Bürgermeister Jochen Vogel ( CSU ).

    Im hinteren Bereich des bereits sanierten Gebäudeteils ist eine neue Feuerwehr-Anlaufstelle eingebaut. Der rote, große Kasten gibt der Feuerwehr im Ernstfall Informationen darüber, welcher Brandmelder im Haus ausgelöst hat. "Dadurch kann der Brand schneller als bisher gefunden werden", erklärt Karl. Durch den Abriss des Verbindungsdaches zwischen Gymnasium und Mittelschule gibt zudem einen zusätzlichen Anfahrtsweg in den Hof des Schulzentrums. Bohlen sollen zukünftig Fahrzeuge vom Durchfahren abhalten.

    Teure Anlage

    Im neuen Werkraum finden 20 Schüler Platz. Das besondere dort: Über den Werkbänken schweben große Saugarme, die den Staub in Sekundenschnelle abtransportieren und die Luft filtern. Das bietet Sicherheit, "denn der Staub ist gesundheitsgefährdend", beschreibt der Konrektor. Einen ganzen Nebenraum benötigt die moderne Entstaubungsanlage an Platz. Das hat auch ihren Preis. Immerhin 47.000 Euro gibt die Stadt für die Gesundheit der Schüler aus.

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    Julia Raab

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