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    Aura an der Saale

    Bauarbeiten und Wahl

    Mit der Gasleitung der Stadtwerke Bad Kissingen bringt die Gemeinde in Klein-Aura auch ihre Wasserschieber mit ein.  Foto: Winfried Ehling
    Mit der Gasleitung der Stadtwerke Bad Kissingen bringt die Gemeinde in Klein-Aura auch ihre Wasserschieber mit ein. Foto: Winfried Ehling

    Die örtlichen Rechnungsprüfungen aus den Jahren 2016 und 2017 nahmen den Großteil der Gemeinderatsitzung ein. In der Regel werden sie durchgewunken, vertrauen die Räte doch den selbst ausgewählten Kollegen des Prüfungsausschusses. Zuweilen werfen sich jedoch auch Fragen auf, zu deren Klärung der Bürgermeister verpflichtet ist.

    Ausschussvorsitzende Monika Kaiser wickelte zunächst das Jahr 2016 ab, in dem der Haushaltsansatz überschritten wurde, was Bürgermeister Thomas Hack mit dem Zukauf von Grundstücken erklärte, die seinerzeit durch den Umbau der "Schrenk" notwendig wurden. Erfreulich: Die Gewerbesteuerumlage weist einen Überschuss aus.

    Betriebskosten verringert

    Der Betrieb des Natur-Schwimmbads bedurfte der Nachfrage. Kaiser wunderte sich hier über die hohen Kosten , die Hack schon aus den Vorjahren kannte. Mit bedingt durch den Personaletat, habe sich die Umwandlung zum Natur-Bad "inzwischen gerechnet", so Hack. "Wir brauchen keine Chemie, weniger Strom (durch die Solaranlage) und keine Heizung mehr. Die Betriebskosten sind deutlich verringert, die Einnahmen aus dem Kiosk um das Vierfache gestiegen."

    Das Jahr 2017 weist Mehrausgaben bei der energetischen Sanierung des Kindergartens auf. Doch musste die Gemeinde keinen Kredit aufnehmen und die früher hohen Wasserverluste sind auf ein Minimum gesunken. Die Gewerbesteuer liegt für diesen Zeitraum sogar über 100 000 Euro höher als im Vorjahr.

    Alles in Butter. Das Ratsgremium genehmigte einmütig die über- und außerplanmäßigen Ausgaben und stelle die Jahresrechnungen fest, die für 2016 bei 4,157 Millionen Euro und im Jahr 2017 bei 3,550 Millionen Euro liegen - in Einnahmen und Ausgaben ausgeglichen. Bürgermeister Hack erhielt einstimmige Entlastung. Im Rahmen des kameralistischen Teils gab es keine Einwände gegen die Übertragung der Haushalts-Reste auf das laufende Haushaltsjahr.

    Der Beginn der Arbeiten für den nächsten Teil der Dorferneuerung auf der "Zehnt" und am "Hahn" wird wohl noch einige Monate auf sich warten lassen. Die Planer sind ausgelastet - das Planungsbüro Matthias Kirchner ist in Aura ohnehin noch mit dem Neubaugebiet "Am Hahn III" beschäftigt - die Auftragsbücher der Baufirmen sind dem Vernehmen nach gut gefüllt. Die vorgesehene Ausschreibung der Leistungen für den Abbruch des Hofgebäudes an der "Zehnt" ist deshalb nicht dringlich.

    Wahlleiter steht fest

    Für die anstehende Kommunalwahl im nächsten März wurde mit Ex-Gemeinderat Josef Hammerl ein Wahlleiter gefunden. Als Stellvertreter willigte der ehemalige Rat, Günter Sauer, ein. Die Spendenanfrage vom Roten Kreuz Ramsthal verhallte im Gemeinderat nicht ungehört. Den Kauf eines neuen Fahrzeugs der "Sanis" aus dem Nachbardorf unterstützt Aura mit 500 Euro. Der Antrag zum Bau eines Wintergartens in der Schulstraße passierte ohne Gegenstimme.

    Diverse Bauaktivitäten sind derzeit in Klein-Aura "Am Rasen/Elfershausener Weg" zu beobachten. Die Stadtwerke verlegen hier eine Gasleitung, die Gemeinde klinkte sich mit dem Einbau der Wasserschieber ein.

    Die Änderung des Flächennutzungsplans zugunsten des "Solarparks Elfershausen-Langendorf" des Marktes Elfershausen billigten die Räte.

    Winfried Ehling

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