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    Bad Kissingen

    Berufsschule Bad Kissingen: Energetische Sanierung läuft nach Plan

    Alle Verantwortlichen sind mit dem planmäßigen Verlauf der Sanierungsarbeiten in der Berufsschule zufrieden (von links): Architekt Reinhard Seufert (Poppenlauer), Schulleiterin Karin Maywald, Landrat Thomas Bold und Hausmeister Werner Schmitt. Sigismund von Dobschütz
    Alle Verantwortlichen sind mit dem planmäßigen Verlauf der Sanierungsarbeiten in der Berufsschule zufrieden (von links): Architekt Reinhard Seufert (Poppenlauer), Schulleiterin Karin Maywald, Landrat Thomas Bold und Hausmeister Werner Schmitt. Sigismund von Dobschütz

    Die energetische Teilsanierung der staatlichen Berufsschule Bad Kissingen liegt voll im Plan. Davon konnten sich jetzt die Verantwortlichen kurz vor Abschluss des ersten Bauabschnitts bei einer Ortsbesichtigung überzeugen. Der ursprünglich angesetzte Kostenrahmen von 1,35 Millionen Euro wurde wegen zwischenzeitlich gestiegener Baukosten um 70.000 Euro überschritten. "Das liegt durchaus im Rahmen", zeigte sich Landrat Thomas Bold zufrieden.

    Gefördert wird die nun 1,42 Millionen Euro teure Sanierung mit 900.000 Euro aus Mitteln des staatlichen Kommunalinvestitionsprogramms für Schulinfrastruktur (KIP-S). Diese Baumaßnahme habe zwar schon lange auf der Vorhabensliste gestanden, berichtete Bold. Doch erst dank der hohen KIP-S-Förderung sei diese jetzt schon möglich geworden. Mit einem sonst üblichen, viel niedrigeren Fördersatz und einem entsprechend höheren Eigenanteil des Landkreises wäre dies momentan nicht durchführbar gewesen, zumal andere Vorhaben Vorrang hatten. Der Landrat erinnerte hier zum Beispiel an den 30 Millionen Euro teuren Neubau des Berufsbildungszentrum in Münnerstadt.

    Der an der Berufsschule seit Juni laufende erste Bauabschnitt soll in sechs Wochen, also noch rechtzeitig vor Winteranfang, abgeschlossen sein. Alle Fenster des Südflügels, deren alte Holzrahmen marode geworden waren, wurden durch dreifach verglaste Alu-Fenster mit Kunststoffbeschichtung ersetzt. Auch die Bodenbeläge der Klassenzimmer und Flure wurden ausgewechselt. Vor den Fenstern werden in den kommenden Wochen noch Sonnenschutz-Raffstores und Fensterbänke angebracht.

    Alle Arbeiten wurden und werden von den überwiegend aus der Region kommenden Handwerksbetrieben möglichst in den Ferien, teilweise aber auch bei laufendem Schulbetrieb ausgeführt. Lärm und Staub verursachende Arbeiten wurden auf den Nachmittag nach Unterrichtsschluss verlegt. In einem zweiten Bauabschnitt sollen im kommenden Jahr noch Bodenbeläge in restlichen Klassenzimmern verlegt sowie ein Fenster- und Tortausch im Werkstattbereich vorgenommen werden. Auch diese Maßnahmen werden vorwiegend in den Schulferien erfolgen, weshalb der zeitliche Ablauf gestreckt und auf zwei Haushaltsjahre aufgeteilt werden musste.

    Natürlich seien die zeitweiligen Lärmbelästigungen und der mehrmalige Umzug von Klassen innerhalb der Berufsschule eine Herausforderung gewesen, gab Schulleiterin Karin Maywald offen zu. Doch sie sah es gelassen: "Wir wissen, es geht alles vorbei." Auch Architekt Reinhard Seufert war sich der organisatorischen Herausforderung bewusst und dankte der Berufsschule, allen voran Hausmeister Werner Schmitt, für die gute Zusammenarbeit. Mit dem zeit- und kostenmäßigen Ablauf der Arbeiten war Seufert zufrieden: "Es läuft alles nach Plan." Besonderheiten während der Sanierung habe es keine gegeben, allenfalls kleinere Überraschungen. "Aber das gibt es bei allen Sanierungsmaßnahmen. Das ist normal."

    Sigismund von Dobschütz

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