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    Windheim

    Blick ins Paradies, statt nur über den Gartenzaun

    In der Genussbrennerei Lutz im Wartmannsrother Gemeinderteil Windheim eröffnete der stellvertretende Landrat Emil Müller den Tag der offenen Gartentür, der heuer im Landkreis Bad Kissingen am Sonntag, 24. Juni, stattfindet. Von den zehn teilnehmenden Gärten erwartet Müller reizvolle Unterschiede der Gestaltung mit bunter Vielfalt und Erfahrungsaustausch mit den Besuchern. Müller betonte: "Der Eintritt ist frei". Zur Eröffnungsveranstaltung spielte das Hammelburger Akkordeon-Orchester unter der Leitung von Thaddeus Forwarczny auf.

    Ihre Gartentüre halten am Sonntag folgende Teilnehmer offen: in Wartmannsroth Franziska Bischof, Hauptstraße 8, sowie Anna und Anton Bischof, Zum Kreuz 3; in Windheim Andreas Lutz, Kapellenweg 5; in Schwärzelbach Rosemarie und Peter Schüll, Karl-Herth-Straße 14, sowie Werner Beck, Lange Wiese 16; in Heiligkreuz Astrid Mützel, Heiligkreuz-Straße 13, und Eberhard Stöhrer, Heiligkreuz-Straße 8; in Oberthulba Christine und Albrecht Schmitt, Ledergasse 23, sowie Norbert Schmähling, Waldstraße 15; in Aura (an der Saale) Jutta und Thomas Weimar, Otto-von-Bamberg-Straße 5.

    "Der Schwerpunkt der offenen Gärten liegt heuer im Bereich der Gemeinde Wartmannsroth", stellte der Vorsitzende des Kreisverbandes für Gartenbau und Landespflege Bad Kissingen, Markus Stockmann, fest. Denn dort passe das Thema Streuobst bestens hin. Führen doch die Brennerwege zwischen Bischofs Brennerei an der Whisky-Schleife und der Genussbrennerei Lutz an der Streuobst-Route über ein Netz weiterer informativer Brennerwege. "Ich freue mich auf kleine Paradiese, die sonst verschlossen sind", sagte Stockmann.



    "Heuer öffnen sich viele Gärten im Genussort Wartmannsroth", dankte der stellvertretende Bürgermeister Roland Brönner für Einblicke, die tiefer als bloß über den Zaun gehen. Brönner sprach von Regionalität vor der Haustür und war gespannt auf schöne Optiken und interessante Nutzanwendungen in den Gärten.

    Der Garten bringe Glück und Zufriedenheit, sah Bezirksrätin Karin Renner ( CSU ) therapeutische Wirkung in der Gartenarbeit. In etlichen Zitaten der klassischen Literatur ließ Bezirksrätin Adelheid Zimmermann ( FDP ) den Früchteglanz der idyllischen Streuobstwiesen widerspiegeln. Gerd Schaar

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