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    Heiligkreuz

    Bürgerversammlung in Heiligkreuz

    Die Bürger in Heiligkreuz dürfen darauf hoffen, bald lückenlos Handyempfang in ihrer Gemeinde zu haben.
    Die  Heiligkreuzer sind schon seit  Jahren unzufrieden mit  dem  Handyempfang in ihrem Ort.  Gerd Schaar
    Die Heiligkreuzer sind schon seit Jahren unzufrieden mit dem Handyempfang in ihrem Ort. Gerd Schaar

    Im kleinsten Ortsteil der Gemeinde Wartmannsroth, in Heiligkreuz , endete der Reigen der Bürgerversammlungen in der Amtszeit von Bürgermeister Jürgen Karle . Mit sieben Heiligkreuzern waren mehr als zehn Prozent der Anwohner in der alten Schule erschienen, zählt Heiligkreuz doch 50 Einwohner mit Haupt- und sieben mit Nebenwohnsitz.

    Freilich war der in Aussicht stehende Mobilfunkmast ein großes Thema, denn die Heiligkreuzer sind schon seit Jahren unzufrieden mit dem Handyempfang in ihrem Ort. Allerdings wurden Bedenken geäußert, ob es denn ausreiche, wenn dieser Mast auf einer Anhöhe bei Völkersleier stehe. Funkschatten seien zu erwarten. "Die Telekom hat es gemessen, und ich vertraue darauf", sagte Karle und wies auf Reichweiten über das Schondratal hinaus bis nach Dittlofsroda hin. Wenn das nicht funktioniere, dann gebe es auch keine staatlichen Fördergelder. Für die Kosten zur Mastaufstellung komme die Gemeinde Wartmannsroth auf.

    Gemeldet wurden eine Treibjagd ohne Schilderhinweise, Sturmschäden von Bäumen, Schrottreste auf einem Privatgelände, Gräben, die der zuständige Landkreis erst nach langer Zeit gereinigt habe, und eine Lücke im Friedhofszaun, durch die kleine Tiere schlüpfen könnten. Karle sprach seine Hoffnung aus, dass die Stromtrasse von Südlink die östliche Variante bevorzuge und nicht das Schondratal quere. Zur Kenntnis nahmen die Anwohner, dass das bisherige Feuerwehrauto der Wehr Völkersleier nach Erhalt des Neufahrzeuges vermutlich in Heiligkreuz landen wird.

    Vorbei sein wird in der kommenden Amtsperiode nicht nur die Zeit als aktiver Bürgermeister für Jürgen Karle . Auch Astrid Mützel (Wählergemeinschaft Heiligkreuz ) werde nicht mehr kandidieren, kündigte sie an. "Es wird einen nahzu komplett neuen Gemeinderat geben, und es wird spannend werden", sagte Karle. Aufgefallen sei ihm, dass die Kandidaten auf den Listen entweder ganz jung oder schon im fortgeschrittenen Alter seien. "Kaum welche zwischen 45 und 60 Jahre" kommentierte er. Wichtig sei es, dass diese Listen fristgemäß bis zum 23. Januar 2020 eingereicht werden.

    Gerd Schaar

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