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    Ramsthal

    Bundesverdienstkreuz für Edwin Metzler

    Ramsthals Bürgermeister Alfred Gündling gratulierte in der Sitzung Gemeinderat Edwin Metzler zur Verleihung des Bundesve...

    Bürgermeister Alfred Gündling gratulierte dem Gemeinderat Edwin Metzler zur Verleihung des Bundesverdienstkreuzes am Bande für seinen vielfältigen Einsatz im sportlichen, kirchlichen und Jugendbereich. Metzler hatte dies vor wenigen Wochen im Auftrag des Bundespräsidenten von Staatssekretär Gehard Eck (MdL) überreicht bekommen.

    Alexander Albert vom gleichnamigen Planungsbüro in Salz hatte den Auftrag erhalten, sich mit möglichen Umbau- und Erweiterungsmaßnahmen im gemeindlichen Kindergarten zu befassen und dem Gemeinderat hierzu Vorschläge zu machen. Die Gemeinde steht vor der Herausforderung, dass die Zahl der Kleinkinder in den nächsten Jahren deutlich zunehmen wird und hierfür besondere räumliche Voraussetzungen geschaffen werden müssen.

    Alberts Vorschlag konzentrierte sich auf den Anbau einiger Räume an der Rückseite des bestehenden Gebäudes und eines separaten behindertengerechten Einganges. Hiermit würden alle Anforderungen erfüllt und die Gemeinde könnte die Betreuung ihrer kleinsten Bürger gewährleisten. Ein erster Kostenansatz dieser Baumaßnahme liegt bei rund einer halben Million Euro. Förderungen solcher Bauten sind bis zu 80 Prozent möglich. Der für Ramsthal erreichbare Fördersatz soll nun erst einmal geklärt werden, da er von verschiedenen Faktoren abhängig ist.



    Eine zweite Variante wurde vom 2. Bürgermeister Martin Thürmer noch einmal ins Gespräch gebracht. Hierbei ging es nur um die Erweiterungen der vorhanden Schlafplätze. Diese Maßnahme würde allerdings nicht gefördert. Albert erhielt trotzdem den Auftrag auch diese Planung zu erarbeiten.

    Matthias Kirchner vom Planungsbüro, das mit der Erstellung des Geo-Informationssystems für Wasser- und Abwassernetz der Gemeinde beauftragt war, stellte in kompakter Form dem Gemeinderat noch einmal die Ergebnisse seiner Bestandsaufnahme vor, die bereits zum Jahresanfang ausführlich präsentiert wurde. Die Gemeinderäte hatten wohl eine Prioritätenliste erwartet, um weitere Entscheidungen über Maßnahmen treffen zu können. Kirchner meinte, dass ihm ein entsprechender Auftrag bislang nicht vorliege und ein Schreiben vom Februar an die Gemeinde unbeantwortet geblieben sei.

    Die Gemeinde ist hinsichtlich des Regenüberlauf- und Regenrückhaltebecken im Handlungszwang, da diese beim diskutierten Anschluss an eine Großkläranlage unbedingt erforderlich sind. Die Nachbargemeinde Euerdorf hatte in der letzten Sitzung bei der Behandlung des neuen Ramsthaler Baugebietes auch das Erfordernis des Regenrückhaltebeckens betont. Kirchner fasste noch einmal zusammen, dass die Regenrückhalte- und Überlaufbauten, sowie das Wasser und Kanalnetz in der alten Siedlung und Teilen der Leo-Günder-Straße die vordringlichen Projekte seien. Der Gemeinderat gab ihm den Auftrag nun zwei ausgewählte Varianten des Rückhaltebeckens im Bereich der Kreisstraße unterhalb des Wohnmobilstellplatzes zu planen. Die Gemeinde wird sich um die erforderlichen Grundstücke bemühen. Der Planer wies darauf hin, dass auf Grund der Auslastung seines Büros und auch der Baufirmen mit einer Realisierung der Bauten frühestens in zwei bis drei Jahren zu rechnen sei.

    Der Verein ErLebenskunst will vom 13. bis 21. Juli 2019 wieder eine Kunstwoche veranstalten. Er stellte den Antrag an die Gemeinde, diese Veranstaltung zu unterstützen. Der Gemeinderat sagte eine personelle Unterstützung durch die Gemeindearbeiter im überschaubaren Rahmen zu. Aus dem Haushalt 2017 wurden Haushaltsreste in Höhe von 394 000 Euro in 2018 übertragen. Es handelt sich hierbei um Gelder, die für Maßnahmen vorgesehen waren, die entweder noch nicht umgesetzt oder noch nicht abgerechnet wurden.

    Bürgermeister Alfred Gündling informierte, dass die Baumaßnahmen im Außenbereich des Sportheims abgeschlossen seien. Er zeigte sich mit dem Ergebnis zufrieden. Gemeinderat Ralf Baldauf forderte, dass die Gemeinde den Kreisel Richtung Ebenhausen mähen solle. "Der Zustand ist eine Schande", meinte er. Dies sei kein attraktiver Eingang zum Weindorf. Der Kreisel war schon häufiger Gegenstand von Diskussionen im Gemeinderat. Da der Landkreis für die Fläche und deren Bearbeitung verantwortlich ist, meinten einige Gemeinderäte, dass man diese Arbeit nicht übernehmen sollte. Auch eine immer wieder zur Sprache gebrachte Gestaltung der Fläche auf Kosten der Gemeinde klang wieder an, wurde aber nicht weiter verfolgt. Andreas Lomb

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