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    Oberthulba

    CSU-Senioren auf den Spuren Deutscher Geschichte

    Alle Teilnehmer waren sich einig darüber, einen schönen, informativen und interessanten Tag verbracht zu haben. 1. Vorsitzender Manfred Manger bedankte sich in erster Linie bei den beiden Organisatoren Herbert Schmid und Ewald Schlereth.Claudia Schömig
    Alle Teilnehmer waren sich einig darüber, einen schönen, informativen und interessanten Tag verbracht zu haben. 1. Vorsitzender Manfred Manger bedankte sich in erster Linie bei den beiden Organisatoren Herbert Schmid und Ewald Schlereth.Claudia Schömig

    Der Stammtischtreff September führte die Seniorinnen und Senioren des Marktes Oberthulba zum Niederwalddenkmal in Rheinland-Pfalz und zur Wallfahrtskirche der Hl. Hildegard von Bingen in Eibingen. Der Ausflugsbus war voll besetzt und brachte die Senioren zunächst zur Wallfahrtskirche der Hl. Hildegard, auch St. Hildegard und St. Johannes der Täufer , nahe Rüdesheim.

    Die Vorstandsmitglieder und Organisatoren Herbert Schmid und Ewald Schlereth führten gekonnt durch das Programm, während Claudia Schömig den Ablauf des Tages bildlich dokumentierte.

    Auf dem Vorplatz der Wallfahrtskirche gab Organisator Herbert Schmid den Mitgereisten einen geschichtlichen Rückblick über dieselbe sowie das Leben und Wirken der Hl. Hildegard.

    Demzufolge wurde die Wallfahrtskirche auf den Überresten der ehemaligen Klosterkirche der Hl. Hildegard in Eibingen errichtet. Nach einem Brand im Jahre 1932 musste die Kirche neu aufgebaut werden. Beeindruckend sind die 1961 entstandenen Glasmalereien auf beiden Seiten des Kirchenschiffes. Drei der links gelegenen Fenster zeigen Pflanzendarstellungen, die von der Ordensfrau Hildegard als besonders heilkräftig bezeichnet wurden. Die rechts gelegenen Fenster des Kirchenschiffes sind frei nach den Visionen der Hl. Hildegard geschaffen und stellen die Erschaffung, Erlösung und die Vollendung der Welt dar.

    Hildegard selbst wurde 1098 als 10. Kind einer adeligen Familie geboren. Nach ihrem Eintritt ins Kloster wurde sie Benediktinerin und war Äbtissin, Dichterin, Komponistin und eine bedeutende Universalgelehrte. Ihre Werke befassen sich unter anderem mit Religion, Medizin, Musik, Ethik und Kosmologie. Zudem war sie Beraterin vieler Persönlichkeiten. In der römisch-katholischen Kirche wird sie als Heilige und Kirchenlehrerin verehrt. Hildegard von Bingen starb am 17. September 1179 im 82. Lebensjahr. Seit 1641 befinden sich ihre Gebeine als Reliquien in der Wallfahrtskirche und werden seit 1929 in einem Schrein aus vergoldetem Kupfer aufbewahrt. Abgerundet wurde der eindrucksvolle Besuch der Wallfahrtskirche durch gemeinsame Gebete und Lieder, zu denen Mitglied Irmgard Heinrich eingeladen hatte.

    Im Anschluss an den Besuch der Wallfahrtskirche sorgten die Teilnehmer für ihr leibliches Wohl in einer nahegelegenen Gaststätte. Von der Gaststättenterrasse, hoch über dem Rhein gelegen, genossen sie bei strahlendem Sonnenschein den Ausblick in das malerisch wunderschöne Ambiente des Rheingaus.

    Nach der Mittagspause führte der nächste Programmpunkt die Teilnehmer zum Niederwald-Denkmal. Organisator Herbert Schmid trat wieder in Aktion und hielt einen Rückblick in die deutsche Geschichte 1870/71, den Deutsch-Französischen Krieg und der anschließenden Gründung des Deutschen Kaiserreiches. Am Monument bot sich den Teilnehmern eine herrliche Aussicht auf den Rhein und das Rüdesheim gegenüberliegende Bingen und der Nahemündung.

    Nicht fehlen durfte ein kurzer Besuch der Drosselgasse in Rüdesheim. Seinen Abschluss fand der Tagesausflug mit einem Abendessen in einer Landgaststätte im Spessart. Gerhard Füller

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