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    Bad Kissingen

    Der abgesagte Kissinger Sommer bekommt doch einen kleinen Nachhall

    Wenn er nicht wegen Corona abgesagt worden wäre, dann wäre der Kissinger Sommer in dieser Woche zu Ende gegangenen. Wenigstens ist jetzt ein kleiner Nachsommer geplant.

    Sang- und klanglos auf den Kissinger Sommer zu verzichten, mit dieser Vorstellung mochte sich der Förderverein des Kissinger Klassikfestivals trotz aller Widrigkeiten in Zeiten von Corona nicht abfinden. Der Verein, der sich gerne größter privater Sponsor des Festivals nennt und an die 1000 Mitglieder hat, bemühte sich deshalb, wenigstens einen herbstlichen Nachhall für die komplett abgesagte sommerliche Konzertreihe auf die Beine zu stellen. Eine Art Lebenszeichen Kissingens als Stadt der klassischen Musik und der Kultur.

    Eine Woche nach dem KlavierOlymp

    Die Reihe bringt am zweiten Oktoberwochenende, also eine Woche nach dem KlavierOlymp, einem Wettbewerb für internationale Nachwuchspianisten,  je nach Zählweise fünf oder sieben Konzerte in die Kurstadt. Zum Auftakt spielt das Ensemble Uwaga am 8. Oktober im Innenhof des Luitpoldbads "Originale und Fälschungen" von und über Beethoven. Am 9. Oktober werden ebenfalls dort Carl Orffs Carmina Burana von der CD mit Visuals eines Videokünstlers präsentiert. Das Duo Aliada erweckt am 10. und am 11. Oktober auf Saxophon und Akkordeon die Roaring Twenties im Schmuckatelier Meinck und im Kurgarten-Café zu neuem Leben. Die renommierte Kissinger Liederwerkstatt um Axel Bauni präsentiert am 11. Oktober ein Best-of im Rossini-Saal. Und der Pianist Herbert Schuch spielt ebenfalls am 11. Oktober um 17 Uhr und 20 Uhr im Regentenbau Beethovens Diabelli-Variationen.

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