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    Hammelburg

    Der Ersatz fürs Hammelburger Zeltlager kam gut an

    Weil ein echtes Ferienzeltlager in diesem Jahr coronabedingt nicht stattfinden konnte, haben sich die Verantwortlichen etwas einfallen lassen. Sie verteilten die Veranstaltung kurzerhand auf ganz Hammelburg - und verlegten sie auch ins Internet.
    Aktivitäten, die Abkühlung versprachen, waren bei den Teilnehmern besonders gefragt. Foto: Christian Fenn       -  Aktivitäten, die Abkühlung versprachen, waren bei den Teilnehmern besonders gefragt. Foto: Christian Fenn
    Aktivitäten, die Abkühlung versprachen, waren bei den Teilnehmern besonders gefragt. Foto: Christian Fenn

    "Zehn Tage in der freien Natur mit vielen anderen Kindern, Gruppenleitern und tollen Spielen, mit leckerem Essen, Spannung und einen bunten Abschluss. Es gibt kaum etwas Schöneres. - Nur dieses Jahr hat uns Corona einen ordentlichen Strich durch die Rechnung gemacht. Unser Zeltlager fällt zum ersten Mal aus", so haben die Verantwortlichen rund um Christian Fenn die Situation zum Zeltlager Hammelburg für das Jahr 2020 zusammengefasst.

    "Aber so ganz ohne Zeltlager, das können wir uns nicht vorstellen. Und deshalb haben

    wir auch einen spannenden Ersatz für euch. Wir verlegen das Zeltlager einfach nach Hammelburg in euren eigenen Garten ", heißt es dort weiter. "Alle Teilnehmer zelten mit ihren Gruppen verteilt auf ganz Hammelburg . Wo ihr schlaft entscheidet ihr selbst. Ihr könnt in eurem Garten zelten, auf dem Balkon oder in der Garage schlafen. Das tut ihr am besten direkt in Hammelburg , denn dort werden später die Spiele stattfinden." Und wichtig: Auch Internet sollten die Teilnehmer haben sowie ein Smartphone mit verschiedenen Programmen.

    Willkommene Abkühlung

    Ob Schwimmbadbesuch , Eis essen oder sonstiges Plantschen - alles was Abkühlung brachte, war willkommen bei den Teilnehmern am Ersatz-Zeltlager. Das Betreuer-Team um Christian Fenn zählte 41 Kinder und Jugendliche zwischen acht und 16 Jahren, aufgeteilt auf zwölf Zelte. Tagsüber galt es an verschiedenen Stationen Aufgaben zu lösen, am Abend trafen sich dann einzelne Gruppen im Jugendzentrum (JUZ), um über das Erlebte und Erreichte zu berichten.

    Historische Bilder suchen

    Aufgabe war es zum Beispiel , den Aufnahmeort historischer Bilder zu suchen, dort ein Foto zu machen und zu vergleichen, einem älteren Ehepaar ein Ständchen zur "Goldenen Hochzeit " zu singen oder von fremden Leuten eine Unterschrift zu bekommen.

    Überhaupt standen "Kontaktpersonenspiele", die durchaus Mut erforderten, auf der Aufgabenliste. Die Moderationen wurden live im Internet übertragen, alle Teilnehmer konnten sich hierfür einwählen. Ist das Handy beim normalen Zeltlager verpönt oder gar ganz verboten, war ein Smartphone dieses Mal Voraussetzung.

    Gruselwanderung inklusive

    Neben einer nächtlichen Gruselwanderung durften natürlich auch die obligatorischen Zeltüberfälle nicht fehlen. Dadurch bekamen die Gruppenleiter wenig Schlaf. Als Gruppenleiter nahmen neben Christian Fenn Lena Weigand, Maria Pfaff, Johannes Fella, Emma Bindrum, Anne Greubel, Magdalena Kraft, Annika Nitschke, Michelle Zehner, Simon Winter und Leonhard Hepp teil.

    Die Teilnahmegebühr kostete fünf Euro, dafür waren die Eltern gefordert, sich um Zelt, Essen und Trinken und Aufsicht zu sorgen. Abgedeckt waren damit die Unkosten für alle Spiele und der Gruppeneintritt ins Schwimmbad.

    Die Gruppenleiter kontaktierten die Schützlinge täglich über Smartphone , so erhielten sie die Beschreibung der Spiele und Aufgaben. Auch während der Spiele blieb man in Kontakt, und an einigen Stationen gab es auch Treffen. Zeltlager mal ganz anders - sei bei allen gut angekommen und habe sich bewährt, so der Tenor bei allen Beteiligten.

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    Hilmar Ruppert

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