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    Maßbach

    Der Maschine kritisch gegenüberstehen

    Silvia Steger und Susanne Pfeiffer spielen eine Szene von "Die Maschine steht still". Foto Sebastian Worch
    Silvia Steger und Susanne Pfeiffer spielen eine Szene von "Die Maschine steht still". Foto Sebastian Worch

    Die Erde ist unbewohnbar geworden. Die Menschen leben in einer unterirdischen, abgekapselten Welt und verlassen ihr Zuhause nicht mehr. Ihr Alltag ist durch die Dienstleistungen der "Maschine" perfekt geregelt. Das Handbuch der Maschine ist zu ihrer Bibel geworden.

    Kommunikation nur noch maschinell

    Ohne das Bedürfnis nach Bewegung und persönlichen Begegnungen kommunizieren sie nur maschinell miteinander. Sie halten Vorträge, die umso wertvoller sind, je weniger sie fachlich richtig sind. Für Vashti ist das alles selbstverständlich, sie würde nie die Maschine anzweifeln. Als ihr Sohn Kuno sie dringend bittet, ihn zu besuchen, begibt sie sich nur ungern auf die Reise. Kuno steht der Maschine kritisch gegenüber und warnt vor deren Versagen. Doch Vashti glaubt ihm nicht...

    Form des Internets anno 1909

    In seiner 1909 veröffentlichten Erzählung erdachte E. M. Forster ("Zimmer mit Aussicht", "Wiedersehen in Howards End") eine Form des Internet - knapp 100 Jahre vor Facebook , Skype & Co.

    Es spielen: Benjamin Jorns, Ingo Pfeiffer, Susanne Pfeiffer und Silvia Steger. Bühne: Jörn Hagen, Kostüme: Christina Halbfas.

    "Die Maschine steht still” wird bis zum 10. November im Intimen Theater und auf Gastspielen gespielt."

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