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    Elfershausen

    Der Platz bleibt weiter gesperrt

    Die Uferböschung des Deisselbachs ist inzwischen erhöht, das Schwemmgut beseitigt. Doch bleibt der Mehrgenerationenplatz...

    Die durch das Hochwasser verursachten Schäden am Deisselbach und am Mehrgenerationenplatz betragen nach Schätzung eines Fachbüros rund 150 000 Euro. Das Regenereignis zog vorwiegend den Bachverlauf in Mitleidenschaft, die Gemeinde stellt einen Förderantrag an das Wasserwirtschaftsamt (WWA), das die Erlaubnis zum Einbau von Erdmaterial und Modellierung der Uferzonen sowie der Entfernung des Schwemmguts gab.
    Wie Bürgermeister Karlheinz Kickuth berichtete, könnte der Zuschuss der Behörde etwa 45 Prozent betragen. Abstand nimmt der Markt von einer angedachten Bohlenwand an der Uferböschung. Stattdessen finden hier Steine Verwendung. Das Spielgerät erhält ein höheres Niveau. Jedoch ist die Umsetzung erst im August möglich, da derzeit eine Fachkraft bei der ausführenden Firma fehlt. Der Platz bleibt deshalb gesperrt, denn ohne Abnahme ist eine Freigabe nicht möglich.


    Schul-Sanierung

    Über den Sachstand und Nachträge bei der Sanierung der Johannes-Petri-Schule gab Planer Robert Hensel vom Büro Haase einen Einblick. Demnach waren Nacharbeiten beim Wärmedämmungs-Verbundsystem, den Brandschutztüren im Treppenhaus und Schlosserarbeiten von insgesamt knapp 28 000 Euro fällig, die teilweise durch Einsparungen kompensierbar sind. Die vom Gemeinderat mehrheitlich gebilligten Nachträge erhöhen die prognostizierte Gesamtsumme für das Sanierungsprojekt auf ca. 5 958 000 Euro.

    Wartungsverträge bei den Gewerken für Elektroinstallation und Heizung/Lüftung/Sanitär sowie bei der Schließanlage verhandelte der Rat auf Hinweis von Alfons Hausmann in einer kurzzeitig anberaumten, nichtöffentlichen Sitzung. Der an der Südseite des Schulgebäudes geplante Schriftzug soll nach Meinung der neuen Schulleiterin, Brigitte Dehe, eine Abänderung in Form des Schul-Logos, eine Sonnenblume, erhalten. Preislich kaum verändert, stimmte das Ratsgremium mit acht zu sechs Stimmen für den Neuentwurf.


    Sonnenschutz für den Flur

    Die Rektorin wünschte sich für den Flur von der Aula zum und im Lehrerzimmer einen Sonnenschutz, da sich dieser Bereich in den Sommermonaten stark aufheizt. Hensel legte mit einer Sonnenschutz-Folie und einer Innenverschattung zwei Varianten vor. Der Gemeinderat entschied einmütig, im Lehrerzimmer einen Sonnenschutz anzubringen, der Flur erhält keinen.
    Einen von Förster Rainer Bräunig empfohlenen Forstschlepper mit Seilwinde und Container, der den 30 Jahre alten Unimog ersetzen soll, will der Markt in diesem Jahr nicht erwerben. Vize-Bürgermeister Jürgen Englert schlug vor, erst den Haushalt zu sichten und diese Anschaffung in das nächste oder übernächste Jahr zu verlegen. Dem schlossen sich die Räte einstimmig an. Die Kreisumlage für Elfershausen für das laufende Jahr in Höhe von 1,124 Millionen Euro passierte ohne Einwände.
    Eine Debatte ergab sich zum Vorbescheid eines Bauwerbers, der im Baugebiet Trimberger Weg den Neubau einer Tagespflege und sechs Wohneinheiten für Senioren errichten möchte. Dabei sind mehrere Befreiungen von den Festsetzungen des Bebauungsplans erforderlich. Dem Vernehmen nach erachteten die Räte dieses Vorhaben als sehr positiv, auch durch die Nähe zu den Angehörigen, wie Hausmann unterstrich. Jedoch sah das Gremium noch Planungsbedarf bei den Stellflächen. Die derzeit ausgewiesenen Parkplätze könnten durch Personal- und Besucherbelegung nicht ausreichen. Da noch Freiflächen vorhanden sind, böten sich Alternativen an. Der Vorschlag des Bürgermeisters, die Stellplatzsituation durch die Genehmigungsbehörden prüfen zu lassen, fiel gegen vier Stimmen. Der geplante Anbau eines Wintergartens in der Adolf-Kolping-Straße erhielt grünes Licht. Winfried Ehling

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