• aktualisiert:

    Riedenberg

    Der Riedenberger Büttenabend sorgt für Stimmung

    Zum festen Programmpunkt gehört auch immer das musikalische Kabarett von den Musikanten des Musikvereins. In diesem Jahr durfte hier natürlich das Thema Radweg nicht fehlen. Foto: Evelyn Schneider
    Zum festen Programmpunkt gehört auch immer das musikalische Kabarett von den Musikanten des Musikvereins. In diesem Jahr durfte hier natürlich das Thema Radweg nicht fehlen. Foto: Evelyn Schneider

    Innerhalb von 15 Minuten waren die drei Veranstaltungen der Büttenabende und Jugend in der Bütt in Riedenberg ausverkauft. Und die Gäste wurden nicht enttäuscht. Wieder einmal war es dem Musikverein Riedenberg sowie Sitzungspräsident Hubert Dorn gelungen, ein Feuerwerk an Darbietungen zu zünden, das den Abend wie im Flug vergehen ließ.

    Udo Jürgens und Katie Perry

    Sage und schreibe sechs Tanzgruppen, alle vom Riedenberger SV kommend, schwangen die Beine über die große Bühne, die durch spektakuläre Lichteffekte und ein grandioses Bühnenbild professionell in Szene gesetzt wurde. Den Anfang machte die "Kleine Garde", die allerdings mit 14 Paar wirbelnder Beine überhaupt nicht klein war. Live von einer Teilbesetzung des Musikvereins gespielt, bezauberten die Mädels mit einem Udo-Jürgens-Medley ihr Publikum. Zu einem Katie Perry- Medley in bunten Röcken überzeugten die nächsten elf Tänzerinnen mit einer perfekten Choreographie. Mit einem peppigen Charleston entführten weitere acht junge Damen in die 1920er Jahre.

    Gleich nach der Pause legte die zweite Tanzgarde los. In die 1990er Jahre katapultierten weitere sieben Tänzerinnen und glänzten - im wahrsten Sinne des Wortes - mit einem für die 1990er-Jahre typischen Outfit. Den Schlusspunkt der Tanzdarbietungen setzten die sieben ältesten Tänzerinnen. In den typischen Outfits der Bedienungen eines amerikanischen Diners rockten sie die Bühne noch einmal.

    Maiko Wagner (14 Jahre) zählt schon fast zu den alten Hasen der Büttenredner. In diesem Jahr hatte eine komplette Neuinterpretation des Klassikers Max und Moritz parat. Alois Dorn und Stefan Leitsch hatten bei ihrem Sketch die Lacher auf ihrer Seite. Verzweifelt versuchte der "ältere Herr" (Alois Dorn), seine alte Schreibmaschine in einem Fachgeschäft für PCs reparieren zu lassen. Dumm nur, dass der junge Verkäufer (Stefan Leitsch) so gar nichts mehr mit diesem Relikt aus alten Zeiten anzufangen wusste.

    Edwin Dorn trat nach seinem Debüt als alles beobachtender Malermeister im letzten Jahr auch heuer wieder in dieser Rolle auf. Mit einer geschliffenen und hervorragend vorgetragenen Rede begeisterte er die Gäste. Hubert Dorn brillierte einmal mehr als Till Eulenspiegel, als er der großen und kleinen Politik den Spiegel vorhielt. Bereits 33 Mal hatte er diese Rolle inne und wurde vom Musikverein deshalb auch geehrt.

    Weinprinzessin Stefan Leitsch erzählt

    Als Weinprinzessin stolzierte Stefan Leitsch noch einmal auf die Bühne und erzählte so allerlei Anekdoten aus seiner Regierungszeit. In ihrer Musik-Kabarett Show nahmen die Musikanten in diesem Jahr den Radweg und dessen "unsäglichen" Name Rhöx gehörig aufs Korn. Auch diverse Baustellen, die zu allerlei Ärgernissen bei Gemeinderäten und Firma geführt hatten, kamen aufs Tablett. Schließlich landeten sie beim drohenden Klimawandel. Sie hatten aber hier sofort eine ultimative Lösung parat. Jedes Thema wurde mit umgetexteten Liedern und passenden Musikbeiträgen untermauert.

    Fehlen durfte selbstverständlich auch der Hausmeister Matthias Dorn nicht, der zunächst unter einem schlimmen "Björn out" litt, dann aber selbstverständlich zu gewohnten Höhenflügen fand.

    Evelyn Schneider

    Weitere Artikel
    Fotos

      Kommentare (0)

      Anmelden