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    Bad Kissingen

    Bad Kissingen: Diamantene Städtepartnerschaft

    Die Stadt Bad Kissingen begeht heuer ein Doppeljubiläum: 60 Jahre Städtepartnerschaft mit Vernon und Massa. Wegen Corona mussten alle Veranstaltungen abgesagt werden. Jetzt gab es einen französischer Abend, ein italienischer soll folgen.
    60 Jahre Partnerschaft zwischen Bad Kissingen und Vernon: (von links) Präsidentin Maren Schmitt, Vize-Präsident Michael Eber, Bürgermeister Thomas Leiner, Vize-Präsidentin Renate Horch, KuGa-Chef Jochen Wehner - vor der französischen Dekoration am Eingang zum Kurgarten-Cafe in Bad Kissingen.Klaus Werner       -  60 Jahre Partnerschaft zwischen Bad Kissingen und Vernon: (von links) Präsidentin Maren Schmitt, Vize-Präsident Michael Eber, Bürgermeister Thomas Leiner, Vize-Präsidentin Renate Horch, KuGa-Chef Jochen Wehner - vor der französischen Dekoration am Eingang zum Kurgarten-Cafe in Bad Kissingen.Klaus Werner
    60 Jahre Partnerschaft zwischen Bad Kissingen und Vernon: (von links) Präsidentin Maren Schmitt, Vize-Präsident Michael Eber, Bürgermeister Thomas Leiner, Vize-Präsidentin Renate Horch, KuGa-Chef Jochen Wehner - vor der französischen Dekoration am Eingang zum Kurgarten-Cafe in Bad Kissingen.Klaus Werner

    Eine "Diamantene Hochzeit " ist etwas Besonderes, denn sie symbolisiert 60 Jahre engste Verbundenheit. Auch die Städtepartnerschaft von Bad Kissingen mit Vernon (Frankreich) und Massa (Italien) können auf 60 Jahre zurückblicken und angesichts der engen Verbindungen im doppelten Sinn von einer "Diamantenen Hochzeit " sprechen.

    Das Städtepartnerschaftskomitee Bad Kissingen e. V. wollte das Jubiläum mit besonderen Würdigungen und gegenseitigen Besuchen feiern. Die Corona-Pandemie verhinderte jedoch nicht nur geplante Veranstaltungen, sondern auch Aktivitäten wie die Fahrten zu den Stadtfesten und der Shutdown brachte auch das Vereinsleben fast zum Erliegen.

    Spezielle Abende

    Trotzdem wollte das Präsidium des Städtepartnerschaftskomitees das Doppeljubiläum nicht sang- und klanglos verstreichen lassen, jedoch stellte sich die Frage: "Wie feiert man in Corona-Zeiten eine Diamantene Hochzeit ?" Die gelockerten Rahmenbedingungen brachten Michael Eber und Peter Hinz auf die Idee, zusammen mit der örtlichen Gastronomie einen französischen Abend und einen italienischen Abend anzubieten, in deren Mittelpunkt die 60-jährige Partnerschaft mit den beiden Städten steht.

    Im Kurgarten-Cafe und im Bayrischen Hof fand das Komitee die passenden Partner. Man startete mit einem französischen Abend im Kurgarten-Cafe, wo die Außenterrasse unter den Arkaden für die fast 100 Gäste genutzt werden konnte. Hierbei war das Komitee nur die "Vermittlungsstelle", denn letztlich vertraute man auf die "Corona-Erfahrungen" von Chef Jochen Wehner.

    Der sorgte nicht nur für Abstände, Namensliste und Hygienestandards, sondern auch für die passende Auswahl mit Pastis on Ice als Aperitif, mit Grande toque Luberon rouge als Weinbegleitung, mit einer vielfältigen Speisenauswahl und einem "Parfait-Duett" als Dessert. Für die musikalische Begleitung sorgte Michael Lukaszczyk, der mit dem Akkordeon für den stimmungsvollen Hintergrund sorgte.

    Freude über großen Zuspruch

    Präsidentin Maren Schmitt freute sich über die zahlreichen Anmeldungen, denn die Einladung hatten auch etliche Stadträte angenommen - offiziell wurde die Stadt durch Bürgermeister Thomas Leiner vertreten. Doch weder er noch Präsidentin Maren Schmitt gaben der Veranstaltung mit Grußwort oder einem Rückblick auf 60 Jahre Städtepartnerschaft einen "offiziellen Charakter", vielmehr wollte man diesem lauen Sommerabend für interessante Gespräche nutzen und wieder ein Stück Normalität aufnehmen.

    Feier ohne Delegation

    Von einer vollständigen Normalität sei man aber noch weit entfernt, meinte Maren Schmitt, auch wenn man natürlich weiterhin intensive Kontakte mit den Städten Vernon, Massa und Eisenstadt pflege. So konnte man zu dieser kleinen Jubiläumsveranstaltung keine Delegation aus Vernon begrüßen - aber natürlich möchte man sich nochmal gemeinsam an die Entwicklungen erinnern, die mit "Bewegungen für ein vereintes Europa" nach dem Krieg entstanden und letztlich zu dieser stabilen und von vielen Freundschaften getragenen Städtepartnerschaft führten und sich zu gegenseitigen Besuchen bei der Vernonmesse oder beim Rakoczyfest mündeten.

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    Klaus Werner

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