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    Hassenbach

    Die Hassenbacher hatten nur wenige Fragen

    Zu seiner 150. Bürgerversammlung begrüßte Bürgermeister Gotthard Schlereth zahlreiche Bürger aus Hassenbach.
    Für Gotthard Schlereth (rechts) war es die 150. Bürgerversammlung in seiner Amtzeit. Zusammen mit Mario Götz warb er für das Allianz-Pilotprojekt für die Jugend.  Foto: Gerd Schaar
    Für Gotthard Schlereth (rechts) war es die 150. Bürgerversammlung in seiner Amtzeit. Zusammen mit Mario Götz warb er für das Allianz-Pilotprojekt für die Jugend. Foto: Gerd Schaar

    Die Hassenbacher Bürgerversammlung im Sportheim war am Mittwoch gut besucht. Dritter Bürgermeister Mario Götz begrüßte den Ersten Bürgermeister Gotthard Schlereth , der als Überraschung eine runde Jubiläumszahl bekannt gab: "Das ist meine 150. Bürgerversammlung in meiner Amtszeit!". Götz, der als Amtsnachfolger für Schlereth kandidiert, freute sich über eine funktionierende Dorfgemeinschaft: "Es ist schön und es passt so."

    Nein, größere Probleme hatten die Hassenbacher nicht gemeldet. So blieb es bei Grasresten, die auf den Urnengräbern landeten, bei laut tobenden Kindern im Bereich Kindergarten/ alte Schule, beim unübersichtlichen Parken gegenüber der Kirche und bei der Meldung der schadhaften Gehwege, die dem Rollator Schwierigkeiten bereiten könnten. Außerdem erinnerten sich die Anwohner noch an die Rieseneiszapfen bei der ehemaligen Lehrerwohnung vom vergangenen Jahr. Da muss es wohl einen Wasserschaden gegeben haben.

    Die Marktgemeinde Oberthulba habe die gegenüber dem Dorfplatz gelegenen Gebäude Bergstraße 10 und 12 erworben, gab Schlereth bekannt. "Etwas daraus machen", schwebte Götz als Ziel vor. Teils sollen Abriss und Sanierung die Voraussetzungen für eine Planung schaffen. "Interessantes Gelände", kommentierte Schlereth und nahm die Erweiterung der Straßenbeleuchtung im Bereich Dorfplatz in den Blick, ebenso die Radwege nach Schlimpfhof und Oberthulba. Zur Kenntnis nahmen die Hassenbacher, dass hier und in Wittershausen LTE-Masten aufgestellt werden sollen. Bekannt war den Anwohnern, dass in Hassenbach keine Flüchtlinge mehr angesiedelt seien. Die Nachfrage nach Baugrundstücken sei auch hier vorhanden. Schlereth appellierte an die privaten Grundstückseigner, sich zum Verkauf oder Bauen zu entschließen. "Eigentum verpflichtet", zitierte er das Grundgesetz.

    Eine Lanze für das Allianz-Pilotprojekt für die Jugend brach in der Versammlung Mario Götz. Klar, im beginnenden digitalen Zeitalter muss schon ein QR-Code auf die Werbekarte der Aktion, damit der junge Neuzeitmensch per Handy schnell zur Homepage der Aktion findet. Interessante Themen für die Jugend und reichlich Information - auch für junge Projektgruppen - locken zum Weitermachen. Eine neue Zeit ist offensichtlich auch in Hassenbach angebrochen.

    Gerd Schaar

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