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    Schwarze Pfütze

    Die Schwarze Pfütze hat jetzt kein Dach mehr

    Mit Vorschlaghammer und Bagger wurde am Freitag das Dach des ehemaligen Gasthofes Schwarze Pfütze eingerissen. Foto: Susanne Will
    Mit Vorschlaghammer und Bagger wurde am Freitag das Dach des ehemaligen Gasthofes Schwarze Pfütze eingerissen. Foto: Susanne Will

    Richtig schweres Gerät mussten die Arbeiter am Freitag nicht einsetzen: Zu marode war bereits der Dachstuhl des ehemaligen Gasthauses " Schwarze Pfütze ". Es genügte, mit der Baggerschaufel die morschen Balken zusammenzuschieben. Einige Arbeiter schlugen derweil mit Vorschlaghämmern auf die Steine ein. Der vom Landratsamt angeordnete Teilabriss wurde damit umgesetzt.

    Vor sechs Jahren wütete hier ein zerstörerisches Feuer, seitdem verfällt das Gebäude , das unter Denkmalschutz steht. Im Sommer hatte die Behörde dem Eigentümer eine schriftliche Frist gesetzt, das marode Obergeschoss bis zum 1. September abzureißen. Doch das Landratsamt wartete vergeblich auf eine Reaktion des Eigentümers. Nun wurde das Gebäude bis zur Oberkante Erdgeschosskante abgerissen, die Kosten belaufen sich auf etwa 6000 Euro. Die muss der Auftraggeber, sprich das Landratsamt, zahlen. "Es kann nicht ausgeschlossen werden, dass diese nicht beizutreiben sind", heißt es auf Anfrage dieser Zeitung nüchtern. Denn bereits im Juli hatte das Landratsamt erklärt, dass zwar seit Jahren versucht wird, mit dem Eigentümer Kontakt aufzunehmen, allerdings immer erfolglos.

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