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    Bad Kissingen

    Einsamkeit - eine große Herausforderung

    Im Rahmen der bundesweiten "Woche der Seelischen Gesundheit" hatte das "Psychosomatische Versorgungsnetz Main-Rhön" zu der Veranstaltung "Gemeinsam statt einsam - seelisch gesund zusammenleben" in die Akademie Heiligenfeld eingeladen.
    Der Vorstand des Arbeitskreises 'Psychosomatisches Versorgungsnetz Main-Rhön' mit der Referentin. Von links: Dr. Hans-Peter Selmaier, Elisabeth Lamprecht, Prof. Dr. Marianne Gronemeyer (Referentin), Toni Hauck und Dr. Albin Friedrich. René Greiner       -  Der Vorstand des Arbeitskreises 'Psychosomatisches Versorgungsnetz Main-Rhön' mit der Referentin. Von links: Dr. Hans-Peter Selmaier, Elisabeth Lamprecht, Prof. Dr. Marianne Gronemeyer (Referentin), Toni Hauck und Dr. Albin Friedrich. René Greiner
    Der Vorstand des Arbeitskreises "Psychosomatisches Versorgungsnetz Main-Rhön" mit der Referentin. Von links: Dr. Hans-Peter Selmaier, Elisabeth Lamprecht, Prof. Dr. Marianne Gronemeyer (Referentin), Toni Hauck und Dr. Albin Friedrich. René Greiner

    Einsamkeit und soziale Isolation werden heute als Risikofaktor für verschiedene psychische Erkrankungen identifiziert. Dabei spielen auch sozioökonomische Aspekte eine große Rolle: Faktoren wie Alter, chronische Erkrankungen oder Armut und nicht zuletzt ein fehlendes gutes soziales Umfeld können das Risiko erhöhen, gesellschaftlich isoliert zu werden und an den Folgen der Einsamkeit zu erkranken.

    Die Anzahl der Ein-Personen-Haushalte in Deutschland ist auf 17,3 Millionen angewachsen, etwa 15 Prozent der 30- bis 60-Jährigen in Deutschland geben an unter Einsamkeit zu leiden - eine große gesellschaftliche Herausforderung. Der Vortrag von Prof. Dr. Marianne Gronemeyer ging der Frage auf den Grund, inwieweit jeder Einzelne in der Lage ist, seinen ganz individuellen Zustand von Einsamkeit zu überwinden. Anders jedoch als die Zuhörer vielleicht vermutet hatten, legte Gronemeyer ihren Fokus nicht auf konkrete Aktivitäten im Außen, um mit Menschen in Kontakt zu kommen. Vielmehr ging es ihr darum, wie eine Begegnung zweier Menschen gelingt. Denn: Einander wirklich zu begegnen meint in ihren Augen, den anderen so sein zu lassen wie er ist und zu erkennen, dass ich ihn oder sie gut "leiden" kann. Gronemeyer betrachtete das Thema "Einsamkeit" aus einer philosophischen Perspektive heraus, unter Zuhilfenahme einer Vielzahl bildhafter Formulierungen. Danach war für die Besucher Zeit für Fragen.red

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