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    Machtilshausen

    Einstimmung auf den Advent

    In einer bestens gefüllten St. Jakobuskirche begeisterte das traditionelle Adventskonzert der Musikvereinigung Machtilshausen. Über Engel und deren Erscheinungsbilder sinnierte Martin Schmelz.
    Das traditionelle Adventskonzert der Musikvereinigung Machtilshausen bot viele Höhepunkte. Foto: Astrid Zier       -  Das traditionelle Adventskonzert der Musikvereinigung Machtilshausen bot viele Höhepunkte. Foto: Astrid Zier
    Das traditionelle Adventskonzert der Musikvereinigung Machtilshausen bot viele Höhepunkte. Foto: Astrid Zier

    Das traditionelle, wenn auch nur alle zwei Jahre stattfindende, Adventskonzert der Musikvereinigung Machtilshausen bot viele Höhepunkte und allerlei Abwechslung. Zu Beginn des rund 70-minütigen Konzerts zeigten die Musikerinnen und Musiker mit ihrem Dirigenten Paul Schmelz selbst, was sie können.

    Mit der "Hymne an die Musik" und festlichen Klängen eröffneten sie in einer bestens gefüllten St. Jakobuskirche die Darbietungen. Anschließend begrüßte der Vorsitzende der Musikvereinigung, Martin Schmelz, die Zuhörer mit der Bitte, sich in die erwartungsvolle Zeit des Advents, diesen Zauber, der diese Zeit trotz aller Kommerzialierung noch umgibt, einstimmen zu lassen.

    Als Stammgäste des Konzerts können inzwischen Projekt Heaven aus Langendorf und der Singkreis Miriam unter Leitung von Steffi Groß bezeichnet werden. Dass das Repertoire des Konzerts heuer breit gefächert war, lag auch an diesen Künstlern, die die Musikvereinigung am 3. Adventssonntag zu sich eingeladen hatte.

    Die vier jungen Talente von Projekt Heaven konnten mit "Christmas Memories" und "Mistletoe an Wine", einem Klassiker von Cliff Richard , überzeugen. Mit "Heimkommen" erkannte wohl mancher Zuhörer den neuen Weihnachtssong des Radiosenders Bayern 3. Das bekannte "Hallelujah" und "Mitten in der Nacht" waren musikalische Beiträge des Singkreises Miriam. Mit dem "kleinen Trommler", manch einem auch als "Little Drummer Boy" bekannt, rundeten sie ihren Programmteil ab.

    Engel in Jeans oder bei den Punkern

    Mit Gedanken zur Adventszeit unterbrach Martin Schmelz kurz den musikalischen Reigen - mit der Ansicht, dass ein Engel, der sich in der Adventszeit unters Volk mischt, nicht weiß oder silbrig und auch nicht golden und schimmernd ist. Er glaube viel mehr, so Schmelz, eine besondere Eigenschaft dieses Engels sei eher, dass er sich unauffällig dazugeselle, wenn er gebraucht werde, und dass er ein sehr feines Gespür dafür hätte, wo er gerade hilfreich sein könne. Wenn er sich unter die Jugend mischt, zieht er Jeans und Sneakers an oder schickt auch mal eine aufmunternde WhatsApp. Bei Beerdigungen geht er in schwarz, stellt sich ganz nah neben die Allertraurigsten und hilft ihnen beim Atmen. Klar, beim Krippenspiel trägt er weiß, mit Flügeln und es gibt ihn auch mit Irokesenhaarschnitt unter Punkern. Ein Engel sollten wir auch für unseren Nächsten sein, wenn einer dem anderen hilft, so Martin Schmelz.

    Nachwuchs musiziert

    Auch die Kleinsten durften nicht beim Weihnachtskonzert fehlen: So steuerte die Kinderoase Machtilshausen mit dem "Weihnachtskonzert der Tiere" und dem "Kleinen Weihnachtsgruß" auch ihren Anteil zum Gelingen des Konzertes bei.

    Von der Musikvereinigung gab es noch "Drei Nüsse für Aschenbrödel", die Melodie aus dem beliebtesten Weihnachtsfilm der Deutschen und "Christmas Time", den bekannten Weihnachtssong von Bryan Adams . Mit "Judas Macabaeus", einer Paraphrase des Weihnachtsliedes Tochter Zion, und "Süßer die Glocken nie klingen", das alle Musikgruppen und Zuhörer zusammen sangen, ging das Konzert zu Ende.

    Ausklang auf dem Dorfplatz

    Aber nicht der Abend: Den konnte man anschließend bei Glühwein, Kinderpunsch und anderen Leckereien am Dorfplatz ausklingen lassen.

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    Redaktion

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