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    Elfershausen

    Es läuft rund beim FC

    Der FC Elfershausen (in Rot) - hier bei einem Spiel im August gegen die SG Obereschenbach/Morlesau - tritt aktuell mit der jüngsten Mannschaft des Spielerkreises an. Foto: ssp
    Der FC Elfershausen (in Rot) - hier bei einem Spiel im August gegen die SG Obereschenbach/Morlesau - tritt aktuell mit der jüngsten Mannschaft des Spielerkreises an. Foto: ssp

    Mit einem neuen Vorstand geht der FC Elfershausen in das kommende Jahr, in dem er den aktuellen sportlichen und wirtschaftlichen Aufwärtstrend fortsetzen will. Finanziell auf soliden Beinen stehend, tritt der Sportverein aktuell mit der jüngsten Mannschaft des Spielerkreises an, was eine aussichtsreiche Zukunft versprechen sollte, so der Tenor bei der Jahreshauptversammlung.

    Das Prinzip, Aufgaben, Verantwortung und Kompetenzen auf mehrere Schultern zu verteilen, klappte gut im auslaufenden Jahr, wie der scheidende Vorstandssprecher Norbert Schwab in seinem Bericht in der Sportgaststätte betonte. Auf dieser Basis will der Sportclub die Aktivitäten weiterführen. Schwab stellte sich aus beruflichen Gründen nicht mehr zur Wahl, steht aber dem Verein weiterhin zur Verfügung.

    Stattliches Plus abgeschmolzen

    Schwab erläuterte die gesellschaftlichen Aktionen des Vereins, zu denen unter anderem die Marktfestausrichtung, die Bewirtschaftung der Trimburg und der Weiberfasching zählen. Durch die erzielten Einnahmen kann der Verein gute sportliche Möglichkeiten bieten, die die Attraktivität und Lebensqualität in der Gemeinde steigern.

    Im Vorfeld der Wahl ist der Kassenbericht und dessen Prüfung ein "Muss". Tobias Warter verzeichnete für das Jahr 2018 ein stattliches Plus, das 2019 allerdings auf einen geringen Gewinn abschmolz. Die Kassenprüfer Herbert Ender und Werner Perzel bestätigten die saubere Buch- und Kassenführung, die einstimmige Entlastung erbrachte.

    Vier Vorsitzende

    Unter Aufsicht des Wahlausschusses - Karlheinz Kickuth , Jürgen Berger und Matthias Hämel - stimmte die Versammlung per Akklamation ab. Der FC bleibt bei seiner Kompetenzteilung unter vier gleichberechtigten Vorsitzenden. Verantwortlich für den Sport ist Sebastian Betz, für den Wirtschaftssektor Jürgen Durmann. Die Finanzen verwaltet Tobias Warter, und für das Protokoll und den Schriftverkehr ist Kai Kickuth zuständig. Dazu wählten die Mitglieder die sechs Beisitzer Robert Schmidt , Martin Schielke, Sebastian Groß, Tobias Polz, Johanna Nikoleiski und Bernd Kleinhenz.

    Herren-Abteilungsleiter ist Jürgen Durmann, zum Jugendleiter wählte die Versammlung Martin Schielke. Die Kassenprüfer heißen Herbert Ender und Toni Jopp. Als Platzkassiere nahmen Johanna Nikoleiski und Tobias Warter ihr Amt an.

    Den Bericht der Fußballer legte Uwe Beck vor. Demnach konnte fast die gesamte U19 in die 1. Mannschaft integriert werden. Sonia Schwab gab den Ausblick über die Jugendmannschaften, Andreas Zink berichtete über die Aktivitäten der Alten Herren. Zum Tennis ließ Durmann wissen, dass es im nächsten Jahr kein Damen-Team mehr gebe.

    Das von Tina Zink und Johanna Warter geleitete Kinderturnen legte Tobias Warter auf. Bei den rund 20 Kindern läuft es sehr gut. Karl Wehner, der einen Rückblick für die Volleyballer gab, räumte ein, dass man zwar Lehrgeld bezahlte, aber die Liga erhielt. Die Gymnastik an den Dienstagen leitet Gaby Wolf.

    "Ich bin froh, dass wir solch einen Verein haben", betonte Bürgermeister Karlheinz Kickuth . Mit Dank für die hervorragende Arbeit stellte er fest, dass der Hallenbodenbelag erneuert werden muss und wünschte dem Verein weiterhin Erfolg. Über die reibungslose Wahl freute sich Jürgen Durmann, der den Dank aller für den langjährigen Einsatz von Norbert und Sonja Schwab überbrachte, den die Mitglieder mit Applaus begleiteten.

    Aufgaben für 2020

    In der Aussprache wähnte sich Schwab glücklich, im neuen Pächter der Sportgaststätte, Athanasios Pissas, einen Partner gefunden zu haben, mit dem auch künftig eine gute Zusammenarbeit gedeiht.

    Wesentliche Aufgaben für die nächsten Jahre sind nach seinem Dafürhalten die Abdichtung des Sportheimdaches. Die Tribüne braucht eine Renovierung, wofür eine größere Summe fällig ist. Neben Energiesparmaßnahmen gelte es, das Spielerpersonal der 1. Mannschaft zu stabilisieren und auszubauen.

    Karl Wehner empfahl eine Überprüfung und eventuelle Verbesserung der Hallenbeleuchtung. Rollstuhlfahrer Robert Nies warf einen kritischen Blick auf die mangelhafte Behinderten-WC-Situation. Ein Problem, da im Sportheim kein Platz mehr zur Verfügung steht. Dennoch wird auch dieser Antrag aufgenommen.

    Winfried Ehling

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