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    Fuchsstadt

    Eulentreff lädt zum Verweilen ein

    Bei der Besichtigung des Jugendzentrums testeten die Gemeinderäte den "Kicker".  Fotos: Winfried Ehling
    Bei der Besichtigung des Jugendzentrums testeten die Gemeinderäte den "Kicker". Fotos: Winfried Ehling

    Bei einer Besichtigung des Mehrgenerationenhauses "Eulentreff", das am kommenden Sonntag seine offizielle Inbetriebnahme feiert, informierte sich der Gemeinderat über den aktuellen Stand des Projekts, das in den nächsten Tagen nahezu komplett fertiggestellt wird. Damit besitzt Fuchsstadt ein beneidenswertes Domizil mit vielseitigen Angeboten für Gäste jeden Alters.

    Stellvertretender Bürgermeister Manfred Öftring vom Arbeitskreis "Fuscht unser Zuhause", der diese Maßnahme mitinitiierte, erläuterte beim Rundgang die Räume und ihre Funktionen. Auf Bitte Jugendlicher durften diese das hier etablierte, neue Jugendzentrum bereits beleben. "Warum nicht? Sie halfen tüchtig mit und halten sich an die getroffenen Abmachungen", belegte Öftring die Entscheidung.

    Eigenes Areal für die Jugend

    Der Juz-Raum erhält eine Schließanlage und verfügt damit über ein autarkes Areal mit eigenen Sanitärräumen, Zugang zum Innenhof und den Außenanlagen, jedoch keine direkte Verbindung zum restlichen Gebäude . Zu installieren sind noch die Internetverbindung mit WLAN und einem Schutzfilter für bestimmte Seiten. Vorgesehen sind auch ein Festnetz-Telefonanschluss und eine Teilüberdachung des Innenhofs.

    Im "großen Saal" montiert eine Fachfirma noch in dieser Woche den Raumteiler, der eine Mehrfachnutzung erlaubt. Ebenso wollen die Helfer bis Sonntag die Stammtischecke komplettieren. Wie im Juz, verfügt auch dieser Gebäudeteil über einen Beamer mit Leinwand. Mobiliar ist vorhanden. Wandschmuck und wahrscheinlich Raffstores sollen in den nächsten Wochen eintreffen, die Außenwege erhalten ihre Asphaltdecke rechtzeitig zur Einweihung.

    Deckenhohes Wandfoto

    Daneben finden ein geräumiges Büro mit Ruhe-Ecke, die komplett eingerichtete Küche, Lager- und Kühlräume sowie weitere WC-Anlagen Platz im Gebäude , dessen Frontbereich ein Soccer-Spielfeld für verschiedene Ballspielarten bereithält. Parkplätze sind neben und hinter dem Haus in der Gräfenbrunner Straße 29 ausgewiesen. Begeisterung dürfte auch ein deckenhohes Wandfoto im Foyer wecken, das einen Sommerabend am "Kirchenrain" darstellt. Den Vorschlag von Brigitte Burtchen, den nächsten "Tag des Baumes" hierher zu verlegen, nahm Öftring auf.

    Im Rathaus wartete Architekt Thomas Ruser mit Informationen zu Auftragsvergaben für die Außenanlage und Wegebauarbeiten im Rahmen der Schul- und Turnhallensanierung auf. Die Pflasterung des Hofes kommt demnach etwas teurer, durch die Verwendung von Muschelkalk, in der Art wie vor dem Amtssitz. Das wirtschaftlichste Angebot gab die Firma Koch mit ca. 70 000 Euro ab. Als Sichtschutz an den Fenstern im Untergeschoss schlug Ruser eine Milchglasfolie der Firma Bruxasafol zum Preis von etwa 1500 Euro vor, die von innen in Sprossenhöhe angebracht wird.

    Beim Flachdach sind die aktuellen Brandschutzvorgaben aus technisch-statischen Gründen nicht erfüllbar. Ein zwei Grad geneigtes Edelstahldach, mit Kies gefüllt, hält der Architekt deshalb für eine saubere Lösung auf dem Stand der Technik. Hier gab es zwar Einwände von Dirk Volz, doch wird sich dieser Weg durchsetzen. Die Einfahrt des neu gebauten Sportplatzes erhält ein Pflaster.

    Ohne Einwände passierte die Auftragsvergabe für die Sanierung des Wald- und Feldwegs am "Zimmerberg". Die heimische Firma Stockmann erhielt den Zuschlag zum Preis von gut 31 000 Euro. Die Streckenlänge beträgt etwa zwei Kilometer und beinhaltet zwei Rohrquerungen. Für die Maßnahme im Etappenbau will sich die Gemeinde noch wegen eines Zuschusses informieren, so Bürgermeister Peter Hart . Einmütig stimmte das Gremium einem Vorbescheid über den Abriss einer Scheune und der Errichtung eines Bungalows mit Garage in der Schweinfurter Straße zu. Zustimmung erhielt auch die neue Beleuchtung für das Musikerheim. Wie Öftring berichtete, kostet die Umrüstung auf neue LED-Lampen, die der Verein selbst einbaut, ca. 1300 Euro.

    Winfried Ehling

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