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    Münnerstadt

    Gerätehaus ist Thema im Münnerstädter Stadtrat

    Zu einem Pkw-Brand musste die Münnerstädter Feuerwehr erst kürzlich ausrücken. Knapp 100 Einsätze hat sie im Jahr. Jetzt...

    Weil das Thema ohnehin auf der Tagesordnung steht, haben Fabian Nöth und Klaus Schebler (Neue Wege) ihren Antrag auf Durchführung einer Sondersitzung zum Thema Neubau eines Feuerwehrgerätehauses in Münnerstadt zurückgezogen. "Da es unter der Tagesordnung Punkt 2 in der 78. Sitzung des Stadtrates um den Neubau des Feuerwehrhauses Münnerstadt geht, werden wir hier unsere Fragen stellen", heißt es in dem Schreiben an Bürgermeister Helmut Blank (CSU). "Schön wäre es, wenn Kreisbrandrat Benno Metz zu diesem Tagesordnungspunkt noch eingeladen wird. Dies wurde vor längerer Zeit zwar schon einmal von der Verwaltung angekündigt, ist aber bisher noch nicht geschehen", so Klaus Schebler und Fabian Nöth.

    Das Thema war ohnehin vorgesehen, sagt Bürgermeister Helmut Blank. Der Arbeitskreis habe sich in mehreren Sitzungen sehr effektiv mit dem Neubau beschäftigt. Er selbst, 2. Bürgermeister Andreas Trägner (Freie Wähler), 3. Bürgermeister Axel Knauff (SPD), die Stadträte Dieter Petsch (Forum aktiv), Michael Kastl (CSU), Johannes Röß (CSU) sowie Kommandant Robert Müller und sein Stellvertreter Guido Denner gehören zum Arbeitskreis, zählt Helmut Blank auf. "Am Montag werden die Ergebnisse aus den Sitzungen vorgestellt." Und das betrifft zunächst erst einmal das Fahrzeugkonzept. Die Regierung von Unterfranken verlange ein schlüssiges Fahrzeugkonzept, abgestimmt mit Kreisbrandrat Benno Metz, so Helmut Blank.

    Die von der Regierung anerkannten Stellplätze werden auch gefördert, erläutert er. Wenn beispielsweise sieben Stellplätze bezuschusst werden, dann könne die Stadt auch acht bauen. Den zusätzlichen müsste die Kommune allerdings ganz allein tragen. Auch wenn sich der Baubeginn für das neue Gerätehaus noch etwas hinziehen wird, so sei die schnelle Fortführung der Bauleitplanung sehr wichtig. "Ein vom Landratsamt Bad Kissingen genehmigter Bauantrag ist maßgebend für die Genehmigung der Zuschüsse für die dringend benötigten Fahrzeuge." Die Bezuschussung des TLF 20 und der Drehleiter ist nämlich abhängig von einem sicheren Stellplatz.

    Helmut Blank weiß, dass es auch andere Überlegungen gibt, nach denen die Wehr am heutigen Standort bleiben und in der Nähe eine entsprechende Erweiterung erfolgen soll. Doch davon hält er nichts. Die Zehntscheune sei einfach nicht mehr geeignet und es gebe dort ja auch verschiedene Möglichkeiten der Nachnutzung. Es sei jetzt an der Zeit für ein neues Haus. Das sei unter anderem wichtig für die Nachwuchsförderung. Ähnlich sieht das 2. Bürgermeister Andreas Trägner. "Es gibt einen Stadtratsbeschluss, nachdem wir ein neues Feuerwehrgerätehaus in der Lache bauen." Und: "Wir sind mitten in der Planung, nun sollten wir auch so weiter machen."

    Laut Klaus Schebler stehen mittlerweile Kosten zwischen 2,5 Millionen und sieben Millionen Euro im Raum. Er und Fabian Nöth wollen Zahlen auf dem Tisch haben. Das versprechen sie sich nun von der Stadtratssitzung, weshalb sie ihren Sondersitzungs-Antrag zurückgezogen haben. Dass der eigentlich gar nicht hätte berücksichtigt werden müssen, ist Klaus Schebler bewusst. Einen Antrag auf Sondersitzung müssen fünf Stadträte unterschreiben, in diesem Fall waren es nur zwei. "Neue Wege hat ja nur zwei Personen", sagt Klaus Schebler dazu. "Wir wollten die Entscheidung dem Stadtrat überlassen." Das ist nun nicht mehr nötig. Wichtig ist den beiden Stadträten, dass Kreisbrandrat Benno Metz zur Stadtratssitzung kommt. Der sei auch eingeladen, sagte Helmut Blank gegenüber dieser Zeitung. Thomas Malz

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