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    Geroda

    Geroda: Klein, aber durchaus politisch

    Keinen Nationalpark, dafür einen Beauty-Salon, schlagen diese Narren vor. Foto: Gabriele Sell
    Keinen Nationalpark, dafür einen Beauty-Salon, schlagen diese Narren vor. Foto: Gabriele Sell
    Er ist mit etwa einem Dutzend Gruppen zwar klein, der Eichhölzer Kleinspur-Faschingszug, der am Faschingssonntag vom Eichholz zum Gerodaer Bürgerhaus zog, hat es aber dennoch in sich. Denn auch in kleiner Ausführung können "große" Themen auf die Schippe genommen werden.

    So zum Beispiel der Berliner Flughafen. Wenn schon die Verantwortlichen keinen Namen finden, die Geröder Narren hätten schon einen bereit: nämlich Rosengarten, wie eine Gruppe junger Männer präsentierte.


    Schönheitsfabrik statt Nationalpark

    Einen Nationalpark braucht's in der Marktgemeinde überhaupt nicht, damit das Dorf schöner wird. Vielmehr eine Schönheitsfabrik, wie die Faschingsnarren kundtaten. Dank Bier-Yoga speziell für die Männer und Beauty-OPs für die Frauen gäbe es dann nur noch die perfekte Frau und den perfekten Mann.

    Aber die Geröder lassen mit sich reden: Wenn schon keine Schönheitsfabrik, dann tut es vielleicht auch ein neues Bürgerhaus. Eine Musterausführung wurde den Schaulustigen, trotz streng geheim gehaltener Pläne, schon vorgeführt. Gefeiert wurde nach dem Faschingszug jedoch noch im alten Bürgerhaus.

    Gabriele Sell

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