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    Geroda

    Gerodas Herausforderung für Radler und Walker

    Am Sonntag, 10. Juni, findet die "Droohdeseldour" zum 15. Mal statt. Angeboten werden wieder zwei Mountainbikestrecken, zwei Familienstrecken und zwei Walkingstrecken (jeweils eine kürzere und eine längere).

    Im Vorfeld gibt es für den Veranstalter, der Schützengesellschaft, alle Hände voll zu tun. Die Strecken müssen ausgesucht und erprobt werden, die Beschilderungen der Rad- und Walkingstrecken, der Gefahrenstellen und für die Autofahrer, wo Radler die Straße überqueren. "Mit den bayerischen Staatsforsten machen wir vorher einen Vertrag für die Nutzung der Wege", erklärt Michael Bayer von der Schützengesellschaft und freut sich über die sehr gute Kooperation.

    Auch das Verantwortungsbewusstsein der Radfahrer und Walker gegenüber der Natur lobt er: "Beim Einsammeln der Schilder im Nachhinein entsorgen wir natürlich auch den liegengebliebenen Abfall, der jedoch meistens fast gar nicht vorhanden ist."


    Mit 1000 Startern gerechnet

    Die gute Organisation und Ausführung der "Droohdeseldour" wird von den Teilnehmern jedes Jahr aufs Neue sehr geschätzt. Dies ist auch an der Zahl der Starter zu erkennen, die jedes Jahr um 150 bis 200 steigt. "Wenn das Wetter optimal ist, rechnen wir mit zirka 1000 Startern", freut sich Bayer. Für die Sicherheit sorgt auch in diesem Jahr wieder die Bergwacht, und im Falle eines Unfalls gibt es einen Notfallplan, damit den Betroffenen schnell geholfen werden kann. Wer teilnehmen möchte, kann sich entweder vorab im Internet registrieren (www.droohdeseldour.de) oder einfach an den Veranstaltungsort kommen, sich dort anmelden und sofort starten. Beginn ist für Radfahrer ab 7 Uhr und für Walker ab 8 Uhr. Um 14.30 Uhr ist Kontrollschluss und ab 15.30 Uhr Preisverlosung.


    Wie gewohnt, wird wieder das ganze Dorf zusammenhelfen, um einen reibungslosen Ablauf und jedem Starter eine erfolgreiche Tour zu gewährleisten. "Natürlich gibt es auch wieder ein Helferfest, denn es ist uns wichtig, Danke zu sagen", verrät Bayer.


    Bulldog, Bier und Blasmusik

    Nicht nur die alt bekannte "Droohdeseldour" geht in die nächste Runde, sondern auch das traditionelle BBB-Fest, Bulldog, Bier und Blasmusik, das wie gewohnt am Vorabend, also am Samstag statt findet. Ab 16 Uhr beginnt der Festbetrieb am Festplatz in Geroda. Damit niemand hungrig bleibt und sich die Gäste ausreichend stärken können, sorgt das Jugendblasorchester Scholz als Gastgeber für Essen und Trinken. Denn seine Kräfte wird der eine oder andere beim Traktorziehen per Muskelkraft brauchen. Für die Kinder, die das auch probieren möchten, gibt es extra einen kleinen Traktor. Ab 18 Uhr spielt die Musik. Zu Gast sind die Musikvereine Stangenroth und Motten. Wie im letzten Jahr findet auch der beliebte Traktor Corso durch Geroda wieder statt. Die neuste Herausforderung für die Bulldogfahrer verspricht jede Menge Gaudi. Bei einer Art Geschicklichkeitsparcours über Hindernisse muss eine Wasserschüssel auf dem Bulldog möglichst voll bleiben. Jeder, der möchte, darf sich auf seinen Bulldog schwingen und sein Talent unter Beweis stellen. "Oldtimer-Bulldogs sind besonders gern gesehen", verrät Lisa Klaas vom Jugendblasorchester Scholz.


    Die Strecken

    Mountainbike: Strecke "klein": zirka 46 km und etwa 800 Höhenmeter; anspruchsvolle Strecke auf Wald- und Feldwegen. Strecke "groß": zirka 80 km und etwa 1460 Höhenmeter; anspruchsvolle Strecke auf Wald- und Feldwegen, mit Singletrail- und Downhill-Abschnitten. Nur für geübte MTB-Biker geeignet.

    Familientour "klein": zirka 20 km und etwa 320 Höhenmeter (geeignet für Fahrräder aller Art, außer Rennräder); mittelschwere Strecke auf geteerten und befestigten Wegen, nur für gut geübte und erfahrene Kinder geeignet. Familientour "groß": zirka 29 km und etwa 460 Höhenmeter (geeignet für Fahrräder aller Art, außer Rennräder); mittelschwere Strecke auf geteerten und befestigten Wegen, nur für gut geübte und erfahrene Kinder geeignet.

    Walkingtour "kurz": zirka 9,5 km und etwa 180 Höhenmeter; rund um Geroda auf Natur-, Schotter- und wenigen Asphaltwegen; durch sommerliche Wiesen und Laubwälder mit Panoramablick auf die Südrhön; geeignete Ausrüstung empfehlenswert. Walkingtour "lang": zirka 12,7 km und etwa 275 Höhenmeter; rund um Geroda auf Natur-, Schotter- und wenigen Asphaltwegen; durch sommerliche Wiesen und Laubwälder mit Panoramablick auf die Südrhön; geeignete Ausrüstung empfehlenswert. Diana Leitsch

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