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    Geroda

    Geröder Kommandant hat mit Christian Schneider neuen Stellvertreter

    Zunächst sah es nicht so aus, als könnte der Vorstand der Freiwilligen Feuerwehr Geroda bei den Neuwahlen komplettiert werden. Aber letztendlich übernahm Jonas Halbig den Posten des Schriftführers von Milena Heinz, die sich nicht mehr zur Wiederwahl gestellt hatte. Vorsitzender Jürgen Kohl, Stellvertreter Christoph Kuhn und Kassier Bernd Halbig wurden wiedergewählt. Neu im Vorstand sind Heiko Meier und Mario Leifels, die neuen Vertrauensleute.

    Bei der Jahreshauptversammlung stand auch die Neuwahl der Kommandanten auf der Tagesordnung. So bleibt Achim Kohlhepp für eine weitere Periode (sechs Jahre) Kommandant der Geröder Wehr. Stellvertretender Kommandant Heiko Meier stellte sich nicht mehr zur Verfügung. Sein Nachfolger wurde Christian Schneider.

    Gotthard Schneider, Christoph Raab und Christoph Emmert sind 70 Jahre Mitglied des Feuerwehrvereins. Sie konnten die Ehrung jedoch nicht vor Ort erfahren.


    Gründung der Helfer vor Ort eines der größten Projekte

    Kommandant Kohlhepp zog nach zwölf Jahren an der Spitze der Wehr Zwischenbilanz. Die Gründung der Helfer vor Ort Geroda/Platz sei eines der größten Projekte gewesen, sagte er unter anderem. Nicht nur in diesem Bereich seien die beiden Ortsteilwehren zusammengewachsen, sondern es werden seit vergangenem Jahr auch die Feuerwehrübungen gemeinsam abgehalten. Ein Wermutstropfen: Es konnte bislang nicht genügend Nachwuchs gefunden werden. Jeder sollte deshalb Leute in seinem Umfeld motivieren. Das unterstützte auch Kreisbrandinspektor Marco Brust. "Nehmt die Leute an die Hand und bringt sie mit", denn von sich aus käme keiner.


    Mehr Übungsmoral gefordert

    62 Einsätze waren es im letzten Jahr, 43 davon leisteten die Helfer vor Ort. In Summe wurden von 239 Einsatzkräften 338 Einsatzstunden abgeleistet. Bei acht Gruppenübungen sind es gerade mal etwa 20 Stunden feuerwehrtechnische Ausbildung im Jahr, sagte der Kommandant. Er forderte "den einen oder anderen", der es mit der Übungsmoral nicht so ernst nähme, auf, die Übungen wahrzunehmen.
    Es geht um Menschenleben, und jeder Feuerwehrmann zähle bei den Einsätzen.

    Der Feuerwehrverein besitzt derzeit 95 Mitglieder. Von den 54 aktiven sind 17 als Atemschutzgeräteträger ausgebildet, hieß es im Jahresrückblick des Vereins, in dem auch detailliert auf die verschiedenen Veranstaltungen eingegangen wurde. Gabriele Sell

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