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    Bad Brückenau

    Gestaltungskonzept für "Rhönexpress Bahn-Radweg" wird gefördert

    Gruppenfoto bei der Übergabe des Förderbescheides für das Gestaltungskonzept (von links): Gerd Kleinhenz (Bürgermeister Wildflecken), Uwe Schmidt (Umsetzungsmanager Brückenauer Rhönallianz), Joachim Mair (Baudirektor, Amt für Ländliche Entwicklung Unterfranken), Brigitte Meyerdierks (Bürgermeisterin Bad Brückenau), Wilhelm Friedrich (Bürgermeister Zeitlofs), Roland Römmelt (Bürgermeister Riedenberg). Kerstin Junker
    Gruppenfoto bei der Übergabe des Förderbescheides für das Gestaltungskonzept (von links): Gerd Kleinhenz (Bürgermeister Wildflecken), Uwe Schmidt (Umsetzungsmanager Brückenauer Rhönallianz), Joachim Mair (Baudirektor, Amt für Ländliche Entwicklung Unterfranken), Brigitte Meyerdierks (Bürgermeisterin Bad Brückenau), Wilhelm Friedrich (Bürgermeister Zeitlofs), Roland Römmelt (Bürgermeister Riedenberg). Kerstin Junker
    Zurzeit wird mit Hochdruck am etwa 26 Kilometer langen, neuen "Rhönexpress-Bahn-Radweg" gearbeitet. Um diesen künftig für Gäste noch attraktiver zu machen, soll ein räumliches Gestaltungskonzept entwickelt werden, das die bahnhistorische Vergangenheit berücksichtigt und die Aufenthalts- und Nutzungsqualität verbessert. Ebenso soll ein touristisches Beschilderungskonzept erstellt werden.

    Ziel ist es, auch die Attraktionen der Umgebung und alle Gemeinden der Brückenauer Rhönallianz mit Extra-Touren einzubeziehen. Wichtig ist auch ein einheitliches Gestaltungsbild des gesamten Streckenabschnitts, der durch vier Gemeinden verläuft. So kann beispielsweise vorhandene Bahntechnik, wie Schranken oder Andreaskreuze, für die optische Aufwertung von Rastplätzen Verwendung finden.

    Damit alles auch professionell gestaltet wird, hat die Brückenauer Rhönallianz Angebote bei verschiedenen Planungsbüros eingeholt. Den Zuschlag hat Toponeo aus Burgsinn erhalten. Von den Gesamtkosten in Höhe von rund 23 000 Euro für die Konzepterstellung werden 75 Prozent, also rund 17 200 Euro, durch das Amt für Ländliche Entwicklung (ALE) Unterfranken gefördert.

    Für die Umsetzung der jetzt entwickelten Vorschläge ist dann geplant, Europäische Fördermittel (LEADER) zu beantragen. Hierzu haben bereits erste Gespräche mit dem zuständigen Regionalmanagement stattgefunden. So wird es voraussichtlich also zwei Eröffnungen für den neuen Bahn-Radweg geben - das erste Mal, wenn der Radweg fertig ist und das zweite Mal, wenn der Themenweg entsprechend attraktiv gestaltet worden ist.

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