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    Schlimpfhof

    Großes Lob für das Dorfbrunnen-Projekt

    Ortsbeauftragter Christoph Kleinhenz (WG Schlimpfhof) begrüßte eine gut besuchte Versammlung in Schlimpfhof.
    Traditionsgemäß gibt es die Schlimpfhofer Bürgerversammlung im Gasthaus Waldesruh. Gerd Schaar
    Traditionsgemäß gibt es die Schlimpfhofer Bürgerversammlung im Gasthaus Waldesruh. Gerd Schaar

    Im Gasthaus Waldesruh trafen sich die Schlimpfhofer am Dienstag zur Bürgerversammlung. Ortsbeauftragter Christoph Kleinhenz (WG Schlimpfhof ) begrüßte eine gut besuchte Versammlung und meldete an, dass er für den kommenden Gemeinderat nicht mehr zur Verfügung stehe. Bürgermeister Gotthard Schlereth stellte sich den Fragen und nahm zweieinhalb Stunden lang gerne Anregungen entgegen.

    Im Blick hatten die Schlimpfhofer ihren schönen Dorfbrunnen, den Schlereth als gelungenes Projekt bezeichnete. Für die vielen Stunden ehrenamtlicher Eigenleistungen am Brunnenbau erhielt Herbert Schmitt stellvertretend für etliche Helfer das Lob und den Dank. Prächtig sei der Umbau geworden, meinte Schlereth. Allerdings sei da noch die Haftungsfrage für die Benutzung als Tretbecken. "Wer haftet für Schäden, wenn zum Beispiel Glasscherben im Becken sind?", fragte Schlereth. Obwohl das Brunnengelände ein öffentlicher Platz sei, hafte die Gemeinde jedenfalls nicht. Regelmäßige private Kontrollen seien daher vor der Benutzung angesagt.

    Ebenfalls im Fokus stand die Verbindungsstraße nach dem benachbarten Poppenroth. Verschiedene Anwohner wünschten endlich eine Sanierung dieser maroden Straße. Baumangel wurde im Treppenbereich des Feuerwehrhauses gemeldet. Vorgeschlagen wurde der Platz an der alten Schule für die Maibaumaufstellung. Kritik erhielt die Idee einer Photovoltaikanlage am Ortsende in Richtung Albertshausen. Gemeldet wurden Steine auf Mähflächen und in Gräben, welche die Arbeitsgeräte beschädigen könnten. Und dann wollten die Besucher noch wissen, was mit dem Klärschlamm geschieht, der fortan nicht mehr auf den Äckern landet. Keine Einwände gab es zu geplanten LTE-Masten bei Hassenbach und Wittershausen.

    Begeistert waren die Zuhörer über das Allianzprojekt "Pro Jugend", das Dritter Bürgermeister Mario Götz (FWG Hassenbach) näher vorstellte. Die Meinung der Jugend sei gefragt, und deren Vorschläge sollten umgesetzt werden, so Götz. In seinem Bericht erwähnte Schlereth die Planung der Radwegenetz-Verbindung nach Hassenbach, die Ausbesserung einiger tiefer Schlaglöcher sowie über Gespräche mit der Stadt Bad Kissingen über die Sanierung der Ortsverbindungsstraße nach Poppenroth. Schlereth erinnerte an den Anschluss des Abwassers von Schlimpfhof und Albertshausen zum Klärwerk des Abwasser-Zweckverbandes Hammelburg, der schon seit einem Jahr bestehe.

    Gerd Schaar

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