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    Hammelburg

    Gutes Miteinander auf vielen Ebenen

    Der Neujahrsempfang der evangelischen Kirchengemeinde in Hammelburg stieß auf große Resonanz.
    Dank für langjährige Mitarbeit. Pfarrer Robert Augustin (links) zeichnete (hinten, von links) Brigitte Netz-Schäfer, Hannelore Porkristl, Heike Jordan, Jutta Müller, Dieter Heublein und Matthias Luther sowie (vorne, von links) Viktor Rein, Manfred Pakull, Ursula Müller-Ahammer und Helga Nitzsche-Schubert aus.  Foto: Hans-Jürgen Burdack       -  Dank für langjährige Mitarbeit. Pfarrer Robert Augustin (links) zeichnete (hinten, von links) Brigitte Netz-Schäfer, Hannelore Porkristl, Heike Jordan, Jutta Müller, Dieter Heublein und Matthias Luther sowie (vorne, von links) Viktor Rein, Manfred Pakull, Ursula Müller-Ahammer und Helga Nitzsche-Schubert aus.  Foto: Hans-Jürgen Burdack
    Dank für langjährige Mitarbeit. Pfarrer Robert Augustin (links) zeichnete (hinten, von links) Brigitte Netz-Schäfer, Hannelore Porkristl, Heike Jordan, Jutta Müller, Dieter Heublein und Matthias Luther sowie (vorne, von links) Viktor Rein, Manfred Pakull, Ursula Müller-Ahammer und Helga Nitzsche-Schubert aus. Foto: Hans-Jürgen Burdack

    Strahlende Gesichter rundum beim Neujahrsempfang der evangelischen Kirchengemeinde in Hammelburg . Dazu gab es auch allen Grund: Der Festakt im neu errichteten Martin-Luther-Haus spiegelte das Gesicht einer florierenden Gemeinschaft gläubiger Christen wider in einem funktionierenden Zusammenleben zwischen kirchlicher und politischer Gemeinde ebenso wie in der Ökumene. Die große Besucherresonanz im nahezu voll besetzen großen Saal erfreute zudem nicht nur einen sichtlich gut gelaunten Pfarrer Robert Augustin . Selten zuvor waren so viele Gäste gekommen.

    Gute Laune hatte auch Hammelburgs Bürgermeister Armin Warmuth ( CSU ). Er hatte wenige Tage zuvor den Bescheid übersenden dürfen, dass sich die Stadt Hammelburg mit zehn Prozent auch an den Mehrkosten für den Bau des Gemeindehauses beteiligt. Immerhin noch einmal deutlich mehr als 10 000 Euro, die die Stadt zu dem Neubau zuschießt. Dass der Bau nun - nach etlichen Jahren der Vorplanungen und vielen Abstimmungsfragen und Auseinandersetzungen - vollendet ist, freute Warmuth. Er würdigte das Ergebnis und lobte das Durchhaltevermögen: "Es zahlt sich aus, an seinen Plänen und Vorstellungen auch gegen Widerstände festzuhalten." Heute wirke das Gebäude so, als ob es schon immer dagestanden hätte. Es passe sich hervorragend in das Ensemble rund um die 1963 errichtete Michaelskirche ein. Hingehört hätte es jedenfalls schon lange.

    Warmuth würdigte auch im Namen seiner anwesenden Bürgermeisterkollegen Karlheinz Kickuth (Elfershausen) und Gotthard Schlereth (Oberthulba) das gute Miteinander von politischer und kirchlicher Gemeinde. Das hatte in seiner Begrüßung auch Pfarrer Augustin schon hervorgehoben. Als Flächengemeinde in der Diaspora erstreckt sich die evangelische Kirchengemeinde Hammelburg mit seinen gut 2100 Gliedern nicht nur auf die Bereiche der Stadt Hammelburg , sondern auch auf die Gemeinden Fuchsstadt und Elfershausen sowie weite Teile des Marktes Oberthulba und der Gemeinde Wartmannsroth. Fuchsstadts Bürgermeister Peter Hart hatte - da verhindert - Grüße überbringen lassen. Der Jahresempfang zeigte einmal mehr, wie gut Gemeinde auch über die räumlichen Grenzen hinaus gelingen kann.

    Zahlreiche Gruppen sind aktiv, und insgesamt etwa 150 ehrenamtliche Mitarbeiter sind Säulen für ein gelingendes Miteinander. Pfarrer Augustin hatte deren Wirken bereits im Gottesdienst gewürdigt und langjährige Mitstreiter der Gemeinde ausgezeichnet und ihnen mit Urkunde und Rosengruß für ihren vielfältigen Einsatz gedankt.

    Dank und Ehrungen

    Einen Schwerpunkt des Jahresempfanges bildete neben Mitarbeiterehrung und Dank die Ökumene. Beiden Gemeinden, evangelisch wie katholisch, liegt die Zusammenarbeit am Herzen. Das verdeutlichten nicht nur Pfarrer Augustin selbst, sondern auch die Vorsitzende des katholischen Pfarrgemeinderates, Barbara Oschmann, und für das Seelsorgeteam der Pfarreiengemeinschaft "Sieben Sterne" Pastoralreferent Markus Waite. Oschmann dankte für viele gemeinsame Aktionen im vergangenen Jahr. Dass die katholische Gemeinde nach dem "Dachschaden" im eigenen Pfarrzentrum Gastfreundschaft im Martin-Luther-Haus und in der Berliner Straße 2 genieße, sei Ausdruck und Bestätigung für ein echtes Miteinander. Wie Pfarrer Augustin und Markus Waite freut sich auch Oschmann über weitere gemeinsame Aktionen. Der gemeinsam organisierte Weltgebetstag der Frauen oder das ökumenische Taizé-Gebet und gemeinsames Engagement in vielen sozialen und karitativ-diakonischen Aktionen sowie die ökumenische Bibelwoche seinen nur einige Beispiele gelebter Ökumene. "Die Delle, die durch den Wegfall des gemeinsamen Osterfrühstückes in der Ökumene entstanden ist, ist abgeschwächt", sagte Oschmann. "Sie ist sogar ausgemerzt", betonte Pfarrer Augustin, "das ist längst Vergangenheit." Der Gottesdienst, der dem Jahresempfang vorausgegangen war, wurde durch das Musikteam der Gemeinde und Richard Stolper an der Orgel musikalisch ausgestaltet. Pfarrer Augustin dankte den Geehrten und würdigte ihre vielfältigen Verdienste.

    Ehrungen

    Für langjährige Mitarbeit in der evang. Kirchengemeinde Hammelburg wurden ausgezeichnet:

    Für 40 Jahre: Renate Rohner, Ursula Brehmeier, Dieter Heublein, Heike Jordan, Ursula Müller-Ahammer.

    Für 35 Jahre: Matthias Luther.

    Für 30 Jahre: Jutta Müller , Helga Nitzsche-Schubert.

    Für 25 Jahre: Brigitte Netz-Schäfer, Hannelore Porkristl.

    Für 20 Jahre: Manfred Pakull, Viktor Rein.

    Für 10 Jahre: Roger Nitzsche, Holger Schumacher.

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    Redaktion

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