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    Hammelburg

    Hammelburger Erstwähler-Liste "Generation Z" braucht Unterstützer

    Mindestens 180 Wahlberechtigte müssen im Rathaus unterschreiben.
    Auf der Generation-Z-Liste stehen unter anderem (von links) Philomena Reichert, Luca Silberbach, Malte Schilling, Franziska Falkenhain, Manuel Otter, Paula Christof, Ariel Kowolik, Jonas Greinwald, Luca Söder, Laura Neubauer und Emma Bindrum. Foto: Stephanie Baier-Bindrum
    Auf der Generation-Z-Liste stehen unter anderem (von links) Philomena Reichert, Luca Silberbach, Malte Schilling, Franziska Falkenhain, Manuel Otter, Paula Christof, Ariel Kowolik, Jonas Greinwald, Luca Söder, Laura Neubauer und Emma Bindrum. Foto: Stephanie Baier-Bindrum

    Einige Hürden hat die Initiative "Generation Z" bereits genommen, nun gibt es noch eine letzte, um zur Stadtratswahl im März zugelassen zu werden: Bis Montag, 3. Februar, 12 Uhr, muss die Gruppierung rund um die beiden 18-jährigen Initiatorinnen Emma Bindrum und Paula Christof 180 Unterstützerunterschriften sammeln. Wer also dazu beitragen will, dass neben den acht bereits im Stadtrat vertretenen Gruppierungen eine neunte Liste zugelassen wird, muss in den kommenden Tagen mit Personalausweis ins Rathaus kommen. Unterschreiben dürfen allerdings nur Wahlberechtigte aus Hammelburg , die keine andere Liste unterstützen oder selbst auf der Generation-Z-Liste kandidieren.

    Bei der Aufstellungsversammlung der "Generation Z" haben Emma Bindrum und Paula Christof 13 weitere junge Menschen von der Idee einer Erstwähler-Liste für die Stadtratswahl überzeugt. "Wir sind sehr dankbar, dass unsere Idee auf so viel positive Resonanz gestoßen ist", heißt es dazu in einer Mitteilung der Initiatorinnen.

    Erweiterte Öffnungszeiten

    Im Vorfeld hatte die Liste auf ihrer Homepage www.generation-z.online und in den sozialen Medien viel Werbung gemacht. Auf die Frage, wie sich die neue Gruppierung finanziert, sagt Emma Bindrum: "Wir werden von unseren Freunden und Familien fleißig unterstützt."

    Die müssen nun auch alle ran, damit die formalen Voraussetzungen erfüllt werden. Laut Stefan Stöth von der Stadtverwaltung schreibt das Wahlgesetz 180 Unterstützerunterschriften vor. Für Stöth und seine Kollegen bedeutet das auch einiges an Mehr-Aufwand: "Wir haben zum einen über die normalen Öffnungszeiten hinaus während unserer Dienstzeiten geöffnet", nennt er als Beispiel. Zum anderen muss zur Eintragung an mindestens einem Abend und an einem Wochenendtag das Wahlamt offen haben. "Wir machen sogar an einem Samstag und an einem Sonntag auf", berichtet Stöth: Unterstützer können am Montag, 27. Januar, bis 20 Uhr am Abend sowie am Samstag, 1., und Sonntag, 2. Februar, jeweils von 10 bis 12 Uhr die Listen unterschreiben. Außerdem gibt es auch unter der Woche verlängerte Öffnungszeiten, nämlich Montag von 8 bis 12 Uhr und von 13 bis 17.30 Uhr, Dienstag und Mittwoch von 8 bis 12 Uhr und von 13 bis 16 Uhr, Donnerstag von 8 bis 16 Uhr sowie Freitag von 8 bis 12 Uhr.

    Laut Emma Bindrum und Paula Christof wurden als thematische Schwerpunkte bei der Aufstellungsversammlung der Klimawandel, der Nah- und Durchfahrtsverkehr, der geplante Schulcampus und die Attraktivitätssteigerung von Stadt und Ortsteilen für Jugendliche festgelegt. Weitere Inhalte sollen auf der Homepage veröffentlicht werden.

    Die Liste im Detail:

    1. Emma Bindrum,

    2. Paula Christof,

    3. Malte Schilling,

    4. Hanna Kleespies,

    5. Jerome Schwappach,

    6. William Schnellbach,

    7. Ariel Kowolik,

    8. Franziska Falkenhain,

    9. Manuel Otter,

    10. Luca Silberbach,

    11. Jonas Greinwald,

    12. Luca Söder,

    13. Laura Neubauer,

    14. Philomena Reichert,

    15. Lorenz Böhle.

    Ralf Ruppert

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