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    Fuchsstadt

    In Fuchsstadt wachsen japanische Kirschen

    Seit mehr als einem halben Jahrhundert feiert die Gemeinde den "Tag des Baumes" mit einer besonderen Note. Im Wissen um die für Menschen, Fauna und Flora lebenswichtigen Funktion der Bäume, begeht Fuchsstadt - das für seinen vorbildlich bewirtschafteten Wald von staatlicher Seite bereits offizielle Anerkennung erhielt - den "grünen Feiertag" mit Dankbarkeit und Stolz.
    "Heuer ist der Tag des Baumes ganz anders", verkündete Bürgermeister Peter Hart bei strömenden Regen vor dem Rathaus. Nun gut, das Wetter kann sich niemand aussuchen doch man kann sich vor seinen Launen schützen, zum Beispiel mit einem Trapezzelt am Rondell vor dem Eingang des Amtssitzes. Der Regen hätte das Angießen auch erledigt doch die Fuschter Kinder wären um ihr Abenteuer, das Eingraben und Begießen, gekommen.
    Hatten die Kindergartenkinder und Betreuerinnen doch eingangs das Lied "Wollt ihr wissen, was die großen Bäume machen?" angestimmt und mit dem Gedicht vom kahlen Winterbaum, der in der Frühjahrssonne erwacht, die Wichtigkeit ihres nachfolgenden Tuns belegt. Gemeinsam mit dem Bürgermeister als Baumpaten ging es an die Arbeit und im Handumdrehen war die japanische Kirsche - ein Säulenbaum, der den Blick auf den Rathaus-Schriftzug und das Fuchsstädter Wappen freigibt - in der Erde und gewässert.


    Der bis zu sechs Meter hoch wachsende Exot steht auch für die Fertigstellung der Begrünung der Kissinger Straße, deren Bepflanzung der Landkreis vorgab, die Gemeinde übernahm die Kosten. Der Obst- und Gartenbauverein Fuchsstadt wartete als Ausrichter im Anschluss mit Kaffee und Kuchen, Bratwurst und Getränken am Musikerheim auf, wo die zahlreichen Gäste Unterschlupf in den Räumen des Bauhofs fanden. Selbstredend erhielten die jungen Sänger aus dem Kindergarten hier ihre Belohnung mit Bratwurst und Limo.
    Die Fuchsstädter Gartler wollen nach der Renovierung der "Franzosen-Kapelle" und ihrem breitgefächerten Engagement beim Heimatfest im vergangenen Jahr heuer etwas kürzer treten, verrät Vorsitzende Brigitte Burtchen. "Wir erneuern die Informationstafel zur Geschichte der Fuschter Mühle, damit diese bis zum Grenzgang am 9. Juni wieder lesbar ist. Auch das Herrichten der Friedhofsgrotte und die Reinigung der Madonna steht noch an", berichtet sie.
    Interessierten bot sich nach der Baumpflanzung die Möglichkeit das sanierte und umgebaute Rathaus zu besichtigen, die zahlreiche Besucher nutzten. Bürgermeister Hart und sein Stellvertreter Manfred Öftring sowie das Verwaltungspersonal führten durch das Gebäude und gaben Auskunft über die Nutzung der Räumlichkeiten und die eingeflossenen Neuerungen. Winfried Ehling

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